Pressemitteilung - BDKJ Fulda fordert Erhöhung des Fördertopfes für Jugendförderung im Main-Kinzig-Kreis

Pressemitteilung - BDKJ Fulda fordert Erhöhung des Fördertopfes für Jugendförderung im Main-Kinzig-Kreis

Pressemitteilung - BDKJ Fulda fordert Erhöhung des Fördertopfes für Jugendförderung im Main-Kinzig-Kreis

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Pressemitteilung - BDKJ Fulda fordert Erhöhung des Fördertopfes für Jugendförderung im Main-Kinzig-Kreis

Steigende Kosten und bürokratische Hürden stellen viele Jugendgruppen im Main-Kinzig-Kreis vor Herausforderungen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Diözesanverband Fulda fordert daher eine deutliche Erhöhung der Fördermittel für die Kinder- und Jugendarbeit, um diese Herausforderungen zu bewältigen. In einem Gespräch mit dem Kreisbeigeordneten Jannik Marquart, Vertretern des Jugendamtes sowie Repräsentanten des BDKJ Fulda, Henner Gädtke (Geschäftsführer) und Philip Schinkel (Referent für politische Bildung), wurde die Notwendigkeit einer Anpassung der finanziellen Unterstützung intensiv diskutiert. Unterstützt wurden sie von Heike Müller, Ortsgruppenleiterin der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Niederdorfelden, die wertvolle Einblicke aus der aktiven Jugendarbeit im Kreis beisteuerte.

Henner Gädtke betonte: „Seit Jahren müssen unsere Mitgliedsgruppen Kostensteigerungen bei den Freizeiten hinnehmen und somit den Eltern und Sorgeberechtigten immer mehr abverlangen. Damit diese Freizeiten, Lager usw. auch in Zukunft noch in einen angemessenen Preisrahmen angeboten werden können, müssen die Zuwendungen in der Kinder- und Jugendarbeit steigen. Die Corona-Pandemie hat einen herben Kahlschlag im Ehrenamt hinterlassen und die folgende stark angestiegene Inflation ist eine zusätzliche Belastung für den ehrenamtlichen Bereich. Besonders die Kosten im Bereich einer Freizeit mit Lebensmitteln, Reisekosten, Unterkunftskosten sind in den letzten beiden Jahren überproportional gestiegen.“

Zwar sind konkrete Anpassungen für 2026 in Aussicht, doch die Vertreter des BDKJ Fulda fordern schon jetzt klare Zeichen der Unterstützung. Philip Schinkel ergänzte: „Das Ehrenamt ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft, die Förderung sollte sich an der wichtigen sozialen Leistung orientieren, die hier erbracht wird.“

Darüber hinaus wurde auch über eine Digitalisierung des Antragsverfahrens diskutiert. Dies könnte die administrativen Hürden für ehrenamtliche Gruppen erheblich reduzieren und somit den Zugang zu Fördergeldern erleichtern. „Wir brauchen einfache, digitale Zugänge, die den Ehrenamtlichen nicht noch mehr Bürokratie abverlangen“, so Schinkel weiter.

Der BDKJ Fulda hofft, dass diese Anliegen Gehör finden und setzt sich weiterhin dafür ein, die Jugendarbeit im Main-Kinzig-Kreis auf eine zukunftssichere Basis zu stellen und durch angemessene finanzielle Unterstützung nachhaltig zu stärken.

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