Aktuelles aus dem BDKJ http://www.bdkj-fulda.de de-de BDKJ Thu, 22 Feb 2018 15:56:12 +0100 Thu, 22 Feb 2018 15:56:12 +0100 TYPO3 EXT:news news-132 Mon, 19 Feb 2018 10:25:00 +0100 Jugendgottesdienst der KjG am Sonntag, den 25. Februar 2018 https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/jugendgottesdienst-der-kjg-am-sonntag-den-25-februar-2018/ Die Katholische junge Gemeinde (KjG) lädt für Sonntag, den 25. Februar 2018, um 16 Uhr zum Jugendgottesdienst in die Kapelle des Bonifatiusklosters Hünfeld ein. Die Katholische junge Gemeinde (KjG) im Bistum Fulda lädt für Sonntag, den 25. Februar 2018, um 16 Uhr zum Jugendgottesdienst in die Kapelle des Bonifatiusklosters Hünfeld ein. Hauptzelebrant ist Kaplan Thomas Smettan, der Geistliche Leiter der KjG. Die diesjährige Reihe der BDKJ-Jugendgottesdienste steht unter dem Motto „Verbände verbinden". Nach dem Gottesdienst besteht Gelegenheit zu Gesprächen bei Snacks und Getränken.

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news-131 Fri, 16 Feb 2018 09:38:03 +0100 OsterAktion der Kolpingjugend - eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/osteraktion-der-kolpingjugend-eine-jahrzehntelange-erfolgsgeschichte/ "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde verändern." Mit diesem afrikanischen Sprichwort könnte man die OsterAktion der Kolpingjugend im Bistum Fulda überschreiben.

Die Erfolgsgeschichte der „OsterAktion“ begann bereits 1981. Eine kleine Gruppe von Engagierten der Kolpingjugend in Altenmittlau legte den Grundstein für diese Aktion, als sie in der Vorosterzeit selbstbemalte Ostereier verkaufte und den Erlös spendete. Aus dieser Zeit stammt auch der Name der Aktion, wobei die Aktionen der unterschiedlichen Jugendgruppen so vielfältig sind wie die Jugendlichen selbst. Alle Aktionen zur Gewinnung von Spenden sind uns willkommen. Der Kreativität bei der Durchführung sind keine Grenzen gesetzt. Unter der Federführung der Kolpingjugend im Bistum Fulda wird die OsterAktion heute in zahlreichen Orten durchgeführt und von vielen Verbänden, Pfarr- und Jugendgruppen mitgetragen.

Seit Beginn dieser beispiellosen Aktion konnte ein Erlös von über einer halben Million Euro an Projekte, mittlerweile weltweit, ausgeschüttet werden. Der Aufbau und der Erhalt unzähliger Sozialprojekte konnte so gewährleistet werden. Dabei steht die „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Mittelpunkt aller finanziellen Zuwendungen.

 


 

Mach mit und werde aktiv!

Mitmachen kann jeder, der bereit ist, durch gemeinschaftliche Aktionen Spenden zu sammeln. Eine Mitwirkung an der OsterAktion kann auf vielfältige Art erfolgen.

Die Aktionen können im Rahmen des Gottesdienstes am Palmsonntag erfolgen. Werdet aktiv, indem Ihr Spenden sammelt durch den Verkauf von:

  • bunt bemalten Ostereiern
  • Blumen
  • Teigwaren
  • Palmsträußen
  • gebastelten Osterartikeln
  • Kolping-Kaffe „Tatico“ - (im Diözesanbüro auf Kommission erhältlich)
  • und vieles mehr...

Über eine Unterstützung der OsterAktion würden wir uns sehr freuen. Im Jahr 2018 werden ein Ausbildungsprojekt in Brasilien und ein Flüchtlingsprojekt für Frauen in Fulda unterstützt.

Hier könnt ihr euch den Flyer downloaden.

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news-129 Tue, 13 Feb 2018 08:27:53 +0100 Vorbereitung zum Weltjugendtag in Panama https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/vorbereitung-zum-weltjugendtag-in-panama/ Pilgerfahrt einer Delegation der Deutschen Bischofskonferenz nach Panama und Nicaragua  „Oh, wie schön ist Panama! Das kann ich vollends bestätigen", hat Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), stellvertretender Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, zum Abschluss einer Pilgerfahrt zur Vorbereitung des XXXIV. Weltjugendtags 2019 in Panama gesagt. Vom 17. bis 29. Januar 2018 hatten sich 21 Vertreter der Jugendpastoral aus den deutschen (Erz-)Diözesen, Verbänden und Bewegungen auf den Weg nach Panama und Nicaragua gemacht, um gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, die kirchliche und soziale Realität des Gastlandes zu erleben.

Die Delegierten hatten Gelegenheit, Absprachen mit den Verantwortlichen vor Ort für ihre Fahrten zu den „Tagen der Begegnung" zu treffen. Diese „Tage der Begegnung" – unmittelbar vor dem zentralen Programm in der Weltjugendtagsstadt – sind ein fester Bestandteil des Glaubensfestes, bei dem die jungen Pilger das Leben in den Pfarrgemeinden kennenlernen. 2019 werden diese „Tage der Begegnung" nicht nur in Panama, sondern auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica stattfinden. Paul Metzlaff, Referent für Glaubensbildung in der afj, ist sicher: „Unsere Pilgerinnen und Pilger können sich auf eine lebendige und junge Kirche, auf rhythmische Glaubensfreude und beeindruckende Persönlichkeiten freuen. Dieser Weltjugendtag lohnt sich besonders!"

In Panama-Stadt sprach die Delegation mit dem lokalen Organisationskomitee über pastorale und logistische Aspekte und besichtigte zentrale Orte des Weltjugendtags. Im Fokus von Gesprächen mit der deutschen Botschaft standen wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Facetten des Landes. Zudem besuchte die Gruppe die ärmere Diözese Colón und eine überwiegend aus Indigenen aus dem Volk der Kuna bestehende Gemeinde am Rand von Panama-Stadt. „Panama ist ein Land mit sehr großen Unterschieden zwischen Arm und Reich. Das zeigt, dass auch in den weiterentwickelten Ländern Lateinamerikas die Armut noch nicht besiegt ist", fasste Stephan Jentgens, Geschäftsführer von Adveniat, zusammen. Mit seinen Projekten in Panama (44) und Nicaragua (166) habe Adveniat im vergangenen Jahr mit mehr als zwei Millionen Euro die Arbeit der Kirche bei den Armen unterstützt, berichtete Jentgens. 

Im Anschluss reiste die Delegation nach Nicaragua und kam dort mit Kardinal Leopoldo José Brenes Solórzano, dem Erzbischof von Managua, Jugendbischof David Albin Zywiec Sidor OFMCap und Verantwortlichen der Jugendpastoral zusammen. Die Delegation um Weihbischof Peters informierte sich in der Hauptstadt Managua über die Planungen für die „Tage der Begegnung", das speziell entwickelte zweijährige Jugendpastoralprogamm und die soziale Realität junger Menschen. Er zeigte sich beeindruckt von der Lebenssituation der Menschen in der Diözese Estelí im Norden Nicaraguas, ihrer Gastfreundschaft und der intensiven Vorbereitung auf den Empfang der Pilgerinnen und Pilger im Jahr 2019.

Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, stellte mit Hinblick auf den kommenden Weltjugendtag fest: „Die Teilnehmenden des Weltjugendtags werden erleben können, wie unterschiedlich die Realitäten sind, in denen Menschen hier leben und was es heißt, sich am Evangelium auszurichten, um an der Seite der Benachteiligten auf junge Art und Weise Kirche zu sein: glaubend, konkret, politisch. Und die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Menschen wird unsere Jugendlichen sicher begeistern."

Den Abschluss der Pilgerfahrt bildete die Teilnahme am „Encuentro Nacional de Renovación Juvenil" in der panamaischen Stadt Chitré, zu dem rund 10.000 junge Menschen, zahlreiche (Erz-)Bischöfe und die Verantwortlichen für die „Tage der Begegnung" aus 23 (Erz-)Diözesen Panamas, Costa Ricas und Nicaraguas angereist waren. Für Weihbischof Peters wurde auf dem Festival und in den zahlreichen Gesprächen deutlich, dass sich eine ganze Region auf den Weltjugendtag freut und vorbereitet: „Das Jugendfestival hat die Begeisterung der jungen Menschen spürbar werden lassen, sich als Kirche zu zeigen. Ich lade alle jungen Menschen aus Deutschland ein, die Hindernisse zu überwinden, die sich durch den Termin im Januar ergeben, und sich auf den Weg zu diesem Glaubensfest und in die Realität dieser Länder zu begeben!"

Hintergrund

Der Weltjugendtag wurde von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen und findet alle zwei bis drei Jahre auf internationaler Ebene statt – zuletzt 2016 in Krakau und nun vom 22. bis 27. Januar 2019 in Panama. Die Tage der Begegnung in den (Erz-)Diözesen gehen dem zentralen Weltjugendtag in Panama-Stadt voraus und finden diesmal auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica statt. In Deutschland wird der Weltjugendtag durch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) koordiniert.

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news-67 Fri, 02 Feb 2018 14:47:00 +0100 Spielmobil „flotter Jupp" sucht Teamer*innen https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/spielmobil-flotter-jupp-sucht-teamerinnen/ Die vollständige Ausschreibung findest du hier

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BDKJ
news-97 Thu, 25 Jan 2018 16:48:00 +0100 Koalitionsvertrag aus Jugendsicht: Licht und Schatten https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/koalitionsvertrag-aus-jugendsicht-licht-und-schatten/ Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zieht ein gemischtes Fazit zum von CDU, CSU und SPD vorgelegten Koalitionsvertrag. Gleichstellungspolitisch stellt der Dachverband Fortschritte fest. Die Lebensphase Jugend hingegen wird im Vertrag kaum beachtet. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zieht ein gemischtes Fazit zum von CDU, CSU und SPD vorgelegten Koalitionsvertrag. Gleichstellungspolitisch stellt der Dachverband Fortschritte fest. Die Lebensphase Jugend hingegen wird im Vertrag kaum beachtet.

„In der Frauen- und Gleichstellungspolitik ist das gelungen, was wir und andere Verbände schon seit vielen Jahren fordern: Gleichstellungspolitische Maßnahmen werden künftig in vielen Politikfeldern mitgedacht. Neben wichtigen Maßnahmen innerhalb des Ressorts, wie die Bekämpfung der Gewalt gegen Mädchen und Frauen, gibt es ressortübergreifend viele gute Akzente, die Deutschland der Gleichstellung näherbringen werden“, stellt die BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier fest. So werden in den einzelnen Kapiteln des Koalitionsvertrags konkrete Maßnahmen von der Frauenförderung in der Hochschulbildung über Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien bis hin zu gleichstellungspolitischen Maßnahmen in der Entwicklungszusammenarbeit genannt. Damit werden viele Forderungen aus der Zivilgesellschaft aufgegriffen.

„Jugendpolitisch hätten wir uns einen ebenso großen Wurf gewünscht“, so Maier weiter. „Die in der letzten Legislaturperiode erarbeiteten Maßnahmen und Ideen für eine gemeinsame Strategie der Bundesregierung hätte man konkret verankern müssen. Das wurde leider verpasst.“ Stattdessen bleiben die Ideen im Bereich der Jugendpolitik sehr knapp und im Vagen, nur an wenigen Stellen wird es erfreulicherweise konkreter. „Wir freuen uns, dass der internationale Jugendaustausch sowie das gesellschaftliche und politische Engagement junger Menschen gestärkt und Kinderrechte endlich ins Grundgesetz aufgenommen werden sollen“, so Maier. Doch sie warnt: „Das muss für alle Kinder hier in Deutschland gelten. Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen und fünf Kapitel weiter Maßnahmen zu planen, die der UN-Kinderrechtskonvention widersprechen, das ist nicht kohärent und vor allem auch unmenschlich.“ Besonders die Beschränkung des Familiennachzugs und die Unterbringung und Altersfeststellung von Kindern und Jugendlichen in so genannten Anker-Zentren kritisiert der BDKJ scharf. „Minderjährige unbegleitete Geflüchtete erst nach Feststellung von Identität und Alter der Inobhutnahme der Kinder- und Jugendhilfe zu übergeben ist nicht kindgerecht und schadet den häufig traumatisierten Kindern und Jugendlichen.“

Positiv bewertet der Dachverband der katholischen Jugendverbände die Stärkung der Jugendfreiwilligendienste: „Das Freiwillige Soziale Jahr ist ein besonderer Lern- und Erfahrungsort. In den vergangenen Jahren setzte die Bundesregierung vorwiegend auf einen Ausbau des Bundesfreiwilligendienstes. Wir freuen uns deshalb, dass die Koalitionsparteien nun die zivilgesellschaftlich organisierten Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr parallel zum Bundesfreiwilligendienst ausbauen und fördern wollen. Das ist eine deutliche Verbesserung zum Sondierungspapier“, so Maier.

In den kommenden Wochen wird der BDKJ eine Kommentierung des Koalitionsvertrags aus der Perspektive von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen vornehmen. „Anschließend werden wir in allen Ressorts weiterhin konkret für die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eintreten und die Politik in der kommenden Legislaturperiode weiter dazu auffordern, Politik aus der Perspektive der jungen Generation zu machen“, so Maier.

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BDKJ
news-75 Tue, 23 Jan 2018 08:34:00 +0100 Jugendgottesdienst des BDKJ am Sonntag, 28. Januar 2018 https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/jugendgottesdienst-des-bdkj-am-sonntag-28-januar-2018/ Der BDKJ Fulda lädt für Sonntag, 28.01.2018, um 18 Uhr zum Eröffnungsgottesdienst der BDKJ-Jugendgottesdienste in die Pfarrkirche St. Peter nach Gelnhausen ein. Die diesjährige Reihe der BDKJ-Jugendgottesdienste stehen unter dem Motto „Verbände verbinden". Nach dem Gottesdienst besteht Gelegenheit zu Gesprächen bei Snacks und Getränken.

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news-128 Thu, 18 Jan 2018 10:17:18 +0100 Sternsingerempfang in der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/sternsingerempfang-in-der-hessischen-staatskanzlei-in-wiesbaden/ Staatsminister Wintermeyer empfängt Sternsinger Zum neuen Jahr haben Sternsingerinnen und Sternsinger aus den drei katholischen Bistümern in Hessen den Segen des neugeborenen Christus’ in die Staatskanzlei nach Wiesbaden gebracht. Stellvertretend für Ministerpräsident Bouffier empfing Axel Wintermeyer, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, die kleinen Königinnen und Könige.

 

Das Bistum Fulda wurde von Kindern aus den Pfarrgemeinden Stadtallendorfs vertreten. Unter der Leitung von Laura Henke und Lorena Weber hatte sich die Gruppe bereits um 5:35 Uhr getroffen, um sich auf den Weg nach Wiesbaden zu machen. Vor dem Empfang wurde noch einmal kurz der Durchlauf geprobt, dann ging es los.

 

Wintermeyer sprach den Kindern, die aus Stadtallendorf (Bistum Fulda), Kelkheim (Bistum Limburg) und Gernsheim (Bistum Mainz) kamen, seine Anerkennung aus: „Es ist eine tolle Idee, dass ihr euch gegen Kinderarbeit einsetzt!“ und er versprach, dass die hessische Landesregierung sie beim Kampf gegen die Kinderarbeit unterstützen werde.

Die 60. Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“. Die Sternsinger setzen sich für Kinder ein, die schon in frühen Jahren zum Unterhalt der Familie beitragen und deswegen arbeiten müssen.

Diözesanjugendpfarrer Matthias Berger aus dem Bistum Mainz stellte das diesjährige Motto und die Projekte, die durch die gesammelten Spenden unterstützt werden, kurz vor. Anschließend berichteten die Sternsinger aus dem Bistum Limburg von ihren Erfahrungen beim Spendensammeln und warum sie sich beim Dreikönigssingen engagieren. Zum Schluss brachten die Sternsinger aus Stadtallendorf den traditionellen Segen 20 * C + M + B + 17 (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) am Eingang zur Staatskanzlei in Wiesbaden an. Im vergangenen Jahr hatten die Sternsinger bundesweit etwa 46,8 Millionen Euro gesammelt.

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news-98 Mon, 08 Jan 2018 13:52:02 +0100 Diözesane Sternsingeraussendung im Bistum Fulda https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/dioezesane-sternsingeraussendung-im-bistum-fulda/ „Bonifatius würde euch danken!“ Bischof Algermissen sendet im Dom zu Fulda gut 500 Sternsinger aus Am Freitag, den 05. Januar 2018, war der Dom in Fulda einmal wieder mit Mädchen und Jungen in bunten und funkelnden Gewändern, mit goldenen Kronen und leuchtenden Sternen gefüllt. Gut 500 Sternsingerinnen und Sternsinger kamen zur Diözesanen Aussendungsfeier, um sich von Bischof Heinz Josef Algermissen für die Aktion segnen zu lassen. „Nur einmal im Jahr ist unser Dom so bunt gefüllt wie heute“, freute sich der Bischof zu Beginn der Aussendungsfeier. In seiner Predigt betonte er den Vorbildcharakter der Sternsinger. „Das ist ein Bild, das zeigt, worum es wirklich geht: Eine lebendige Kirche, die sich auf den Weg macht.“ Der Bischof bedankte sich bei den Sternsingern, dass sie mit ihrem Engagement das Licht der Hoffnung in die Häuser tragen. Er meinte, dass Bonifatius, wenn er die Kinder so sehen würde, sich bei ihnen bedanken würde für den missionarischen Dienst, den sie mit ihrer Aktion tun.

 

Bereits ab 10.00 Uhr hatten sich die kleinen Könige im Dom eingefunden, um sich mit Domkapellmeister Huber und dem Jugendkathedralchor musikalisch einzustimmen. Vor dem feierlichen Einzug, der von Prof. Kaiser an der Domorgel begleitet wurde, begrüßten Jugendpfarrer Alexander Best und BDKJ-Diözesanvorstand Patrick Berg alle Sternsingergruppen namentlich. Sie zeigten sich besonders über die weit und früh angereisten Sternsinger hoch erfreut.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst machten sich die Sternsinger in einem Zug auf den Weg durch die Innenstadt zur Marienschule. Dort wartete bereits das Mittagessen, welches sich die jungen Könige und Königinnen redlich verdient hatten. Nach der Stärkung bot der BDKJ-Diözesanverband Fulda mit seinen ehrenamtlichen Helfenden viele tolle Workshops an, welche sich unter anderem mit dem diesjährigen Thema der Sternsingeraktion „Kinderarbeit in Indien und weltweit“ widmeten. Neben den ernsten Themen kam selbstverständlich Spiel und Spaß nicht zu kurz. Gegen 15:00 Uhr endete der ereignisreiche Tag für die kleinen Sternsinger mit einem Abschiedssegen von BDKJ-Präses und Jugendpfarrer Alexander Best.

 

In diesen Tagen sind bundesweit rund 300.000 Kinder als Sternsinger unterwegs. Die engagierten Mädchen und Jungen bringen in allen 27 deutschen Bistümern den Segen „20*C+M+B+18“ zu den Menschen – „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ – und sammeln Spenden für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, über 71.700 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 59. Aktion zum Jahresbeginn 2017 sammelten die Mädchen und Jungen aus 10.328 Pfarrgemeinden fast 47 Millionen Euro. In Fulda kamen von 253 Gruppen mehr als 715 000 Euro zusammen. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

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news-91 Tue, 19 Dec 2017 13:25:14 +0100 Freizeit und Bildungsangebote für das Jahr 2018 https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/freizeit-und-bildungsangebote-fuer-das-jahr-2018/ BDKJ/BJA, Stadt/Landkreis Fulda und die Evangelische Jugend präsentieren ihre Angebote Download Freizeitenheft BDKJ und BJA

BDKJ/BJA, Stadt/Landkreis Fulda und die Evangelische Jugend präsentieren ihre Freizeit und Bildungsangebote für das Jahr 2018

Das nächste Jahr wird für Kinder und Jugendliche aus dem Gebiet der Stadt und des Landkreises Fulda sowie dem Bistum Fulda sehr spannend. Heute stellten Stadt, Landkreis, Bischöfliches Jugendamt, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Fulda und die Evangelische Jugend (EJFD) gemeinsam ihre neuen Jahresprogramme vor. Mehr als 250 verschiedene Freizeit- und Bildungsangebote stehen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zur Auswahl.

Es ist mittlerweile zur Tradition geworden, dass die einzelnen Freizeit- und Bildungsprogramme noch vor Weihnachten für das kommende Jahr vorgestellt werden. Bürgermeister Dag Wehner, der Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt, Jugendpfarrer Alexander Best, BDKJ Geschäftsführer Patrick Berg und Kreisjugendreferentin Laura Handwerk der Evangelischen Jugend präsentierten im Generalvikariat stolz das vielfältige Programm.

Nicht nur Ausflüge und Workshops werden angeboten, sondern auch mehrwöchige Ferienfreizeiten, Zeltlager, Schulungen, Jugendbegegnungen und Bildungsreisen. Allen Anwesenden liegt es am Herzen ein Programm anbieten zu können, welches der großen Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren unterschiedlichsten Bedürfnissen und Interessen gerecht wird.

„Unser Programm kommt jedes Jahr dadurch zustande, dass ein junges Team von Referent*innen mit und für ehrenamtliche Kinder und Jugendliche Aktivitäten plant und durchführt. So entsteht jedes Jahr eine bunte Mischung aus Spielen, Lernen, Helfen, Reisen, Beten und Chillen.“, betont Jugendpfarrer und BDKJ Präses Alexander Best.

Das Bischöfliche Jugendamt und der BDKJ Fulda bieten in 2018 wieder ein Programm an, dass sich an Teilnehmende aus dem gesamten Bistumsgebiet richtet. Damit werden Kinder und Jugendliche aus nahezu ganz Hessen erreicht. Das Angebot reicht von spirituellen Veranstaltungen über Ferien- und Freizeitspaß bis hin zu verschiedenen Bildungsangeboten.

Besondere Highlights sind die verschiedenen Juleicakurse der Verbände, die eine wichtige Fortbildungs- und Partizipationsmöglichkeit für die Ehrenamtlichen darstellen. Politische Bildung findet einen besonderen Stellenwert bei dem anstehenden Bildungsurlaub nach Athen. Dort wird den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten Arbeitsmarkt und sozialpolitische Entwicklung kritisch zu hinterfragen.

Neben dem Freizeitspaß, der bei allen Angeboten auf der Tagesordnung steht, zeichnen sich die integrativen Freizeiten als Alleinstellungsmerkmal aus. Ebenso findet sich in der Ministrant*innen-Romwallfahrt eine Besonderheit wider, da hierbei die Möglichkeit geboten wird, den christlichen Glauben aktiv zu (er)leben.

Stadt und Landkreis Fulda veröffentlichen ihre Aktivitäten erstmals in einer gemeinsamen Broschüre, um interessierten Kindern, Jugendlichen und Eltern einen umfassenden Überblick über alle Angebote zu verschaffen.

Kindern und Jugendlichen bieten die zahlreichen Aktivitäten die Möglichkeit, sich bei Spiel, Sport und Gemeinschaft in einer Gruppe Gleichaltriger zu erholen und Spaß zu haben, sich auszuprobieren sowie Neues zu entdecken, zu erleben und zu lernen.

Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Fulda hat in ihrem aktuellen Jahresprogramm ebenfalls eine bunte Mischung aus unterschiedlichsten Ferienmaßnahmen und Bildungsveranstaltungen zusammengestellt. So können zum Beispiel Kinder im Grundschulalter in allen Schulferien mehrtägige oder mehrwöchige Ferienspiele, Trickfilm-, Medien- und Zirkusprojekte oder die Spielstadt „Mini-Fulda“ besuchen.

Ski fahren in Zell am See, Naturerlebnisse in der Rhön, Aktivferien in Österreich, Strandferien auf Norderney, Outdoor-Abenteuer in Schweden, Segeln auf dem holländischen Ijsselmeer und Sonne tanken in Südfrankreich gehören ebenso zum Programm. Diese Ferienfreizeiten lassen bei Kindern und Jugendlichen keine Langeweile aufkommen. Gemeinsame Aktionen, Ausflüge, Baden sowie Erholung und Entspannung stehen dabei im richtigen Verhältnis zueinander.

Die Familienfreizeit für Alleinerziehende mit mindestens einem Kind oder Paaren mit mindestens zwei Kindern führt wieder an die deutsche Ostseeküste. Untergebracht in geräumigen Bungalows und in einer kinderfreundlichen Atmosphäre können Klein und Groß entspannte Ferientage miteinander verbringen.

Bei mehreren Aktivitäten des Jugendbildungswerks liegt der Fokus auf politischer Bildung. Im Jugendforum treffen sich regelmäßig Jugendliche, die Ideen voranbringen, an Entscheidungen mitwirken und Veranstaltungen für andere Jugendliche organisieren möchten. Im Rahmen einer Studienfahrt nach Berlin können Jugendliche hautnah erleben, wie Politik funktioniert und bei mehreren Bildungsurlauben können die Teilnehmer*innen über das Ziel, den Zeitraum und Veranstaltungsthema mitbestimmen.

Auch die Kinder- und Jugendförderung des Landkreises Fulda bietet im Jahr 2018 wieder verschiedene Veranstaltungen in und um die Ferien, sodass für jeden etwas Passendes zu finden sein sollte.

Unter dem Motto „die Ritter der Nacht“ haben Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 13 Jahren die Möglichkeit an einem Wochenende, gemeinsam mit den Rhönrangern und dem Sternpark Rhön, die Rhön bei Nachtanbruch zu erkunden. Bei „Köln-Tag und Nacht“ können Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren die Domstadt bei einer nächtlichen Gruselführung entdecken. Der Bildungsurlaub nach Paris wird in diesem Jahr wieder mit seinen faszinierenden Sehenswürdigkeiten angeboten.

Der Starnberger See bietet ein kleines „Abenteuerland“ für Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren. Für Jugendliche von 12 bis14 Jahren haben wir wieder unser beliebtes Ausflugsziel den Lindenhof in Österreich zu bieten, der mit seinem nahe gelegenen Badesee und spannenden Wanderungen in den Bergen, sowie einem Ausflug nach Salzburg keine Wünsche offen lässt. Ein besonderes Highlight wird die Freizeit nach Schottland sein. Dort werden insgesamt drei Stationen besucht, um möglichst viele Eindrücke mit nach Hause zu nehmen. In den Herbstferien bietet der Landkreis Fulda in diesem Jahr wieder einzelne Tagesveranstaltungen an, wie z.B. einen Trickfilm-Workshop und einen Ausflug in die Schokokuss-Fabrik Keil mit anschließendem Besuch im Vogelpark Schotten.

Die Jugendbildungswerke von Stadt und Landkreis Fulda bieten zusätzlich Schulklassen und Jugendgruppen ein breites Spektrum an Aktivitäten wie Workshops zur kompetenten Internetnutzung oder Exkursionen in Gedenkstätten.

Neu in diesem Jahr, stellte auch die Evangelische Jugend ihre Programmhöhepunkte bei der Pressekonferenz vor. Schwerpunkte in diesem Jahr sind die Kinderfreizeit, die Juleicaschulung und Fortbildungsangebote sowie vernetzenden Aktionen.

Hierbei sind die MEHR Jugendevents als Besonderheit anzuführen, die wie als überregionaler Jugendgottesdienst stattfinden und Musik, Party, Gemeinschaft und Glauben miteinander verbinden und die Altersgruppe von 13 bis 18 Jahren ansprechen soll. Die Kinderfreizeit lädt zu einer spannenden und erlebnisreichen Entdeckungsreise ein und findet in diesem Jahr in Rotenburg an der Fulda statt.

Bei der Durchführung aller Aktivitäten werden die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen von einer Vielzahl engagierter ehren- und nebenamtlicher Mitarbeiter*innen unterstützt, die auf ihre Aufgaben in verschiedenen Vorbereitungsseminaren intensiv vorbereitet werden.

Das Jahresprogramm des Bischöflichen Jugendamtes und des BDKJ Fulda ist ab sofort beim Bischöflichen Jugendamt bzw. BDKJ-Diözesanstelle, Paulustor 5, 36037 Fulda, Tel. 0661.87-395 oder 87-367 erhältlich und kann kostenfrei angefordert werden. Online kann das Jahresprogramm hier abgerufen werden. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die gemeinsame Broschüre „Freizeit, Bildung, Ferien“ ist ab sofort im Bürgerbüro der Stadt Fulda, im Zitronemannsgässchen 2 (0661.102-1962), bei der Kreisverwaltung und in allen Gemeindeverwaltungen (0661.6006-9492) erhältlich. Gleichzeitig sind unter www.bildung-freizeit.de alle städtischen Ferienaktionen und Bildungsmaßnahmen ausführlich beschrieben sowie unter www.landkreis-fulda.de alle Aktivitäten des Landkreises Fulda aus den genannten Bereichen. Gemeinsamer Anmeldestart ist am Samstag, den 20.01.2018, Online-Anmeldungen sind ab 9.00 Uhr möglich.

Das Programmheft der Evangelischen Jugend Fulda wurde an alle evangelischen Kinder und Jugendlichen im Kirchenkreis Fulda versandt und liegt sowohl in den Kirchengemeinden als auch beim Evangelischen Kirchenkreisamt, Heinrich-von-Bibra-Platz 14 a, 36037 Fulda (0661.2061-9025) aus. Auch Online ist das Jahresprogramm unter www.ej-fulda.de abrufbar. Die Anmeldung für die Veranstaltungen ist ab dem 01.01.2018 möglich.

 

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Wer? BDKJ
news-85 Mon, 18 Dec 2017 08:25:37 +0100 Friedenslicht aus Betlehem in Fulda ausgesandt https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/friedenslicht-aus-betlehem-in-fulda-ausgesandt/ Mehr Hoffnung als Motto: „Auf dem Weg zum Frieden“

Im Hohen Dom zu Fulda wurde am Sonntag, 17. Dezember 2017, um 14 Uhr wieder das Friedenslicht aus Betlehem ausgesandt. Die Pfadfinder vom evangelischen Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in Kurhessen-Waldeck und der katholischen Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Bistum Fulda verbreiten in jedem Jahr das kleine Friedenszeichen aus der Geburtsstadt Jesu Christi in Palästina.

Eine Delegation von vier Pfadfinder/innen von DPSG (Jannika Kulgemeyer-Nentwich, Sebastian Becker) und VCP (Helena Gering, Floris Steinbach) hatte das Friedenslicht am 3. Advent von der zentralen Aussendung in Wien in das Bistum Fulda und die Landeskirche Kurhessen-Waldeck gebracht. Seit 1999 beteiligt sich Fulda aktiv und koordiniert an dieser Aktion.
Das Friedenslicht erreicht zum Weihnachtsfest zahlreiche Menschen, erinnert uns an unseren Auftrag, friedlich und gut miteinander umzugehen und schenkt Hoffnung in dunklen Zeiten. In einer feierlichen Andacht wurde das Friedenslicht aus Betlehem nun am Sonntag im vollbesetzten Fuldaer Dom ausgesandt. Es wurde an viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie weitern interessierten Menschen zum Weiterverteilen mitgegeben.

Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl (evangelische Christusgemeinde Fulda) und Pfarrer Sebastian Bieber (DPSG-Diözesankurat) zelebrierten die Aussendungsfeier, die von der ökumenischen Friedenslicht-AG der Pfadfinder vorbereitet und von der Gruppe Wegzeichen aus Wächtersbach mit Markus Leis musikalisch begleitet wurde.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene zeigten in kleinen Anspielen, wie Konfliktsituationen im Alltag entstehen, mit dem kleinen Streit beim Spielen bis hin zur großen Weltpolitik. Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl zitierte in seiner Predigt Heinrich Böll, der diese Tage 100 geworden wäre, der fragte, wie die Welt ausschauen würde, wenn Jesus Christus nicht gelebt hätte. Es wäre eine Welt ohne Hoffnung. Er machte gleichzeitig Mut, sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen. Das sei die Botschaft des Friedenslichtes: Es gehe nicht darum, die Welt zu retten. Aber – um der Kinder Willen – müssten wir mehr Hoffnung in die Welt bringen, jeder nur in seinem Umfeld.

Das Friedenslicht aus Betlehem kam im Dom zu Fulda an
Nach den Fürbitten war es endlich soweit. Pfarrer Sebastian Bieber lud die versammelte Gemeinde ein, das Friedenslicht aus Betlehem im Dom zu empfangen und es mit der Friedensbotschaft weiterzugeben. Die vier diesjährigen Friedenslicht-Träger/innen kamen, begleitet von Kindern und Bannerträgern durch den Mittelgang mit dem Friedenslicht aus Betlehem im Dom an. Sie berichteten von ihrer aufregenden und manchmal nicht so leichten Reise nach Wien, um das Friedenslicht am Sonntagvormittag sicher nach Fulda zu bringen. „Aber vielleicht soll das nicht einfach sein, so wie es nicht einfach ist, den Frieden zu verwirklichen.“, sagte Sebastian Becker. Über 20 Nationen waren nach Wien gereist, die Weitesten von den Vereinigten Staaten von Amerika, Argentinien und Bolivien.
Jannika Kulgemeyer-Nentwich erzählte davon, was sie rund um die zentrale Aussendung in der Wiener Pfarrkirche Donaustadt „Franz von Assisi“ am meisten beeindruckte: "Die Begegnungen mit den vielen verschiedenen Nationen und Verbänden während der ganzen Tage sowie dass sich aus einem einzigen entfachten Licht bei der Aussendung von jetzt auf gleich ganz viele Lichter in unterschiedlichsten Formen entstanden sind (und seien es nur die leuchtenden Augen der Menschen in dem Moment der Ankunft des Lichts)."
Floris Steinbach hat der deutsche Abend besonders gefallen: "Hier konnten wir uns mit anderen Verbänden austauschen und die Traditionen und Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede untereinander kennenlernen."

Von Wien brachten die Fuldaer Friedenslicht-Träger/innen auch eine Botschaft an die Menschen hier mit. Helena Gehring: "Frieden fängt in deinem Inneren an: Wenn du im Reinen mit dir selbst bist, dann entzündet sich das Licht in dir und somit kannst du ein inneres Licht an deine Mitmenschen weitergeben."
Sebastian Becker ergänzte: "Friede entsteht nicht daraus, dass wir dies irgendjemandem aufzwingen oder empfehlen, sondern daraus, dass wir selbst in uns horchen und unseren eigenen Frieden suchen und finden. Sei „zuFrieden“ mit dir selbst, auch wenn du Fehler an dir feststellst. Sei vor allem aber friedlich und wertschätzend zu deinem Gegenüber, denn dann wirst du auch Frieden von deinem Gegenüber erfahren."

Anschließend verteilten die Friedenslicht-Träger/innen das Friedenslicht aus Betlehem an die vielen Menschen im Dom. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder verteilten es noch am Nachmittag auf verschiedenen Zugstrecken in die Orte der Region und vor Ort finden bis Heilig Abend noch viele Aktionen statt, um das Licht, das Hoffnung schenkt und uns an einen aktiven Frieden erinnert, an so viele Menschen wie möglich zu verteilen und die Herzen zu erleuchten.

Großer Abschlusskreis vor dem Dom – Weitergabe des Friedenslichtes
Traditionell bildeten die Pfadfinder vor dem Dom einen Abschlusskreis und sangen u.a. „Nehmt Abschied Brüder“, bevor sie auseinandergingen und sich auf den Zugstrecken an die Verteilung des Lichtes machten und das Friedenslicht auch in ihre Gemeinden trugen.
In diesem Rahmen gaben die Friedenslicht-Träger/innen das Friedenslicht auch an Seelsorgeamtsleiter Thomas Renze und an Jugendpfarrer Alexander Best weiter.

Friedenszeichen weiterhin wichtig
Den Pfadfindern ist es weiterhin wichtig, dass das Friedenslicht aus Betlehem kein innerchristliches Weihnachtslicht ist. Seit vielen Jahren geben sie es daher direkt nach der Aussendung an die jüdische Gemeinde und die türkisch-muslimische Gemeinde in Fulda weiter. Nur durch Kontakte und Schritte aufeinander zu könne es ein gutes Miteinander, Verständnis füreinander und einen friedvollen Umgang geben. Daher sei der interreligiöse Dialog auch gut. „An der Spitze von Staaten stehen immer öfter Politiker, deren Ego größer ist als die Verantwortung für die Menschen, denen nationale Interessen und kurzfristige Machteffekte wichtiger sind als das Gleichgewicht der Erde und der Frieden in der Welt, denen die Lehren der Geschichte und das Gespür für eine friedliche und gerechte Welt scheinbar abhandengekommen sind.“, erklärte Frank Seidl, ehemaliger DPSG-Diözesanvorsitzender und Initiator des Friedenszeichens.
Daher müssen sich alle Menschen wieder mehr darauf besinnen, das Gemeinwohl über eigene kurzfristige Interessen zu setzen.

Ganz besonders denken die Pfadfinder jetzt an die Pfadfinderfreunde und Menschen im Heiligen Land und hoffen auf ein friedliches Weihnachtsfest.

Das Friedenslicht aus Betlehem lädt uns ein, inne zu halten, auf Menschen zuzugehen und im eigenen Umfeld die Welt ein bisschen besser zu machen, als wir sie vorgefunden haben. Dazu laden die Pfadfinder ein und wünschen allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest.

Weitere Informationen zur Friedenslichtaktion finden Sie unter www.dpsg-fulda.de/aktuelles/friedenslicht/.

Hintergrund der Aktion
Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.

Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.

Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.

Insbesondere die Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich des Friedenslichtes angenommen und sorgen dafür, dass es in den meisten europäischen Ländern verbreitet wird und sogar seinen Weg in die USA gefunden hat.

Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen.

Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung. Es breitet sich in wenigen Tagen von einer einzelnen kleinen Flamme zu einem Lichtermeer aus und leuchtet mit seiner Botschaft Millionen von Menschen.

Seit 1999 bringen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem auch nach Fulda und verteilen es von dort aus.

Frank Seidl

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Wer? DPSG Was? Event & Tagesveranstaltung Wann? Dezember 2018
news-84 Thu, 07 Dec 2017 15:52:16 +0100 Friedenslicht aus Betlehem 2017 https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/friedenslicht-aus-betlehem-2017/ Aussendungsfeier am 3. Advent im Fuldaer Dom  „Auf dem Weg zum Frieden“ steht über der Friedenslichtaktion 2017 in Deutschland. Diese soll dazu ermutigen, sich auf allen Ebenen für den Frieden einzusetzen. Lord Robert Baden-Powell, der Gründer der Weltpfadfinderbewegung sagte einmal: „Eine Schwierigkeit hört auf, eine solche zu sein, sobald ihr darüber lächelt und sie in Angriff nehmt.“

Doch Frieden zu schaffen, ist gar nicht so einfach! Sei es im engsten Freundeskreis, in der Schule, auf der Arbeit oder auch nur mit sich selbst. Frieden zwischen verfeindeten Menschen und Nationen zu schaffen, ist noch komplizierter. Die Herausforderung besteht darin, durchgehend daran zu arbeiten und trotz aller Hindernisse das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammen mit anderen Menschen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu bewältigen. Deswegen ermutigen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder „alle Menschen guten Willens“ sich gemeinsam und guten Mutes auf diesen Weg zu machen.
Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Die Friedenslicht-Aktion gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Seit 24 Jahren verteilen die vier Ringverbände gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden das Friedenslicht in Deutschland. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht ab dem 3. Advent, dem 17. Dezember 2017, an über 500 Orten in Deutschland weitergegeben.

Auch in diesem Jahr wird das Licht wieder in Fulda eintreffen. Vier Pfadfinderinnen und Pfadfinder machen sich am Donnerstag vor dem 3. Advent auf den Weg, um in Wien das Licht entgegenzunehmen. Helena Gering und Floris Steinbach vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) zusammen mit Jannika Kulgemeyer-Nentwich und Sebastian Becker von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) freuen sich, das Friedenslicht aus Betlehem für das Bistum Fulda und die ev. Landeskirche Kurhessen-Waldeck zu holen.

 

Die ökumenische Aussendungsfeier der DPSG und des VCP findet in diesem Jahr am Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 14.00 Uhr im Dom zu Fulda statt. Gestaltet wird der Gottesdienst von der DPSG und dem VCP. Musikalisch umrahmt wird die Aussendungsfeier von der Gruppe „Wegzeichen“ aus Wächtersbach.

 

Von der Aussendungsfeier aus wird das Friedenslicht per Zug ins ganze Bistum gebracht. An den Bahnhöfen gibt es die Möglichkeit, sich das Licht weitergeben zu lassen. Auch gibt es im Bistum nach am gleichen Abend zahlreiche Andachten und Aktionen, zu denen alle die eingeladen sind, die das Friedenslicht erwarten.

Weitergegeben wird das Licht auch bei Besuchen von karitativen Einrichtungen, an jüdische und muslimische Gemeinden und an alle Menschen, deren Türen vielleicht noch verschlossen sind, damit es am Heiligen Abend in den Kirchen und den Häusern für unsere Hoffnung auf Frieden brennt.

 

In vielen evangelischen und katholischen Gemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck bzw. des Bistums Fulda wird das Friedenslicht aus Betlehem weiter verteilt, so dass es an Heiligabend so viele Menschen wie möglich mit der Weihnachtsbotschaft vom Frieden unter den Menschen erreicht hat. Pfadfinder/-innen, Gemeindegruppen oder die Gemeinde selbst gestalten dafür Friedenslicht-Andachten, eigene Aussendungsfeiern und bringen das Licht zu Gläubigen anderer Religionen und zu Häusern mit Menschen, an die sonst niemand denkt.

 

Weitere Informationen zur Friedenslichtaktion, die Fahrtzeiten der Züge und eine Liste von Aktionen im Bistum Fulda sind auf http://www.dpsg-fulda.de/aktuelles/friedenslicht/ zu finden.

 

Uli Ratmann

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DPSG
news-79 Wed, 22 Nov 2017 08:04:21 +0100 Einladung zum Jugendforum 2030 https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/einladung-zum-jugendforum-2030/ Sonntag, 26. November 2017 in Fulda: Mitreden um mitgestalten zu können. Viertes Jugendforum – Strategische Ziele Bistumsprozess 2030

Mitreden um mitgestalten zu können.
Im Rahmen des Bistumsprozesses 2030 findet das 4. Jugendforum am 26.11.2017 statt. Dazu laden das Bischöfliche Jugendamt und der BDKJ Jugendliche und junge Erwachsene herzlich ein, die in der katholischen Jugendarbeit aktiv sind. Die Veranstaltung findet im Pfarrsaal von St. Paulus in Fulda-Ziehers Nord statt (Goerdelerstraße 20). Beginn ist 14 Uhr, Ende ca. 18 Uhr, abschließend wird ein Gottesdienst gefeiert.

Hier geht´s zur Anmeldung!

Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:
• Projektgruppen starten in die Arbeitsphasen.
• Austausch zwischen der Jugendvertretung in den Projektgruppen.
• Erarbeitung von Jugendthemen für die Projektgruppen. 
• Wie kann ich mich weiterhin beteiligen?

Wir sind zu Gast in der Kath. Pfarrei St. Paulus, Goederlerstr. 20 in 36037 Fulda.

Das Jugendforum endet mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Paulus, zu dem wir euch sehr herzlich einladen.

Rückblick auf die Jugendforen 1-4:

Jugendforum 1:
Deine Kirche. Deine Ideen. Worum es im Zukunftspapier geht.

Jugendforum 2:
Wir werden deutlicher. Was macht uns zukunftsfähig?

Jugendforum 3:
Endgültige Fassung des Strategiepapiers in Kraft.

 

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news-78 Mon, 13 Nov 2017 11:39:26 +0100 72-Stunden-Aktion: Katholische Jugend startet Countdown https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/72-stunden-aktion-katholische-jugend-startet-countdown/ Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) präsentiert das neue Design für die Sozialaktion 2019 / Maskottchen „Stoppi“ bekommt Unterstützung an seine Seite „Uns schickt der Himmel“, unter diesem Motto wird die katholische Jugend vom 23. bis 26. Mai 2019 wieder eine 72-Stunden-Aktion durchführen. Bei der zweiten bundesweiten Sozialaktion wird das Maskottchen „Stoppi“ ein neuer Begleiter zur Seite gestellt: Eine Biene. Zusammen mit dem Logo wurden die beiden Testimonials heute auf den BDKJ-Bundekonferenzen 2017 in Hardehausen erstmals präsentiert.

 

„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ wird vom 23. bis 26. Mai 2019 zum zweiten Mal bundesweit durchgeführt. Während der Aktion des BDKJ und seiner Diözesan- und Mitgliedsverbände engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland drei Tage lang für ein soziales Projekt in Ihrer Nähe. „Die vielfältigen Aktionen tragen dazu bei, die Welt ein wenig besser zu machen“, erläuterte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie.

 

Mitmachen können nicht nur Gruppen aus den katholischen Jugendverbänden und Jugendorganisationen. Auch Schulklassen und Jugendeinrichtungen können sich ab Juni 2018 auf der Webseite der Aktion www.72stunden.de anmelden. Bei der letzten 72-Stunden-Aktion hatten im Jahr 2013 mehr als 170.000 Kinder und Jugendliche in fast 4.000 Aktionsgruppen „gute Taten“ geleistet.

 

Das Logo der 72-Stunden-Aktion bleibt eine Stoppuhr verbunden mit der Zahl 72. Überarbeitet wurde das Maskottchen „Stoppi“, dass nun in neuem Design und neuen Farben erscheint. Die auffälligste Veränderung ist jedoch eine Biene, die „Stoppi“ ab jetzt begleiten wird. Der Name dieser Biene wird in einem Wettbewerb ermittelt. Die Teilnahme ist bis Anfang Februar 2018 über die Website www.bdkj.de/biene möglich.

 

„Unser Design gibt allen Aktivitäten vor Ort ein einheitliches, buntes Gesicht“, erläuterte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. „Stoppi und die Biene sind die Sympathieträger der Aktion und werden in unterschiedlichen Kontexten rund um die Aktion auftauchen“, ergänzte Andonie weiter.

 

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Aktion des BDKJ-Bundesverbands und seiner Mitglieds- und Diözesanverbände. Junge Menschen engagieren sich in diesen drei Tagen bundesweit vor Ort. „Uns schickt der Himmel“ ist der Slogan der Aktion, in der sich Kinder und Jugendliche aus dem Glauben heraus einsetzen.

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72 Stunden
news-76 Wed, 11 Oct 2017 07:52:43 +0200 Triff den Papst in der Kneipe https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/triff-den-papst-in-der-kneipe/ BDKJ startet Postkarten-Aktion zur Jugendsynode Noch bis Ende November läuft die Online-Umfrage zur Vorbereitung der Bischofssynode mit dem Thema „Die Jugend, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“. Zur Bewerbung der Online-Umfrage startet der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nun eine großangelegte Postkarten-Aktion.

 

„Wir begrüßen sehr, dass der Vatikan im Vorfeld der Jugendsynode die Meinung junger Menschen einholt“, erklärt der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie. „Nun wollen wir möglichst viele junge Menschen zur Teilnahme an der Online-Umfrage motivieren, damit deren Erwartungen an die Kirche im Vatikan ankommen.“ Deshalb lässt der BDKJ nun zwei Wochen lang insgesamt 50.000 Gratispostkarten über die Postkartenständer in Bars, Kneipen und Cafés in vielen Städten Deutschlands verteilen.

 

Das Motiv zeigt Papst Franziskus auf einer auffälligen orangenen Karte mit dem Satz „Ich hab da mal ne Frage“. „Der Papst interessiert sich für die Anliegen junger Menschen. Daher hat er sie dazu aufgerufen, bei der Online-Umfrage mitzumachen – die mit und die ohne Kontakt zur Kirche, die katholischen und die anderen Glaubens“, erklärt BDKJ-Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener. „Deshalb verteilen wir die Postkarten dort, wo junge Menschen in ihrer Freizeit unterwegs sind – eben in Bars, Kneipen und Cafés.“

 

Insgesamt verteilt der Dachverband 100.000 Postkarten: 50.000 über die Postkartenständer und weitere 50.000 Stück innerhalb seiner Verbände sowie über weitere Kanäle. Etliche Postkarten wurden auch bereits von Gemeinden und Schulen angefordert. Begleitet wird die Aktion durch die Bewerbung der Online-Umfrage in den sozialen Medien. Mit der Postkarten-Aktion startet der BDKJ seine Kampagne zur Jugendsynode im Herbst 2018, nachdem vor einigen Monaten mit dem Papier „Mitbestimmung möglich machen“ bereits eine offizielle Stellungnahme des BDKJ zur Jugendsynode veröffentlicht wurde. Der Dachverband der katholischen Jugendverbände fordert darin, dass an der Jugendsynode gleich viele Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter wie Bischöfe teilnehmen. Im kommenden Jahr folgen weitere Aktionen des BDKJ zur Jugendsynode, die auch über die Fragen und Themen der Online-Umfrage hinausgehen.

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news-74 Mon, 18 Sep 2017 11:21:40 +0200 BDKJ Fulda übergibt 13.963 „gute Stunden“ für Demokratie und Toleranz der Politik https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/bdkj-fulda-uebergibt-13963-gute-stunden-fuer-demokratie-und-toleranz-der-politik/ Große Aktion auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda Am 16.09., somit eine Woche vor der Bundestagswahl, feierte der BDKJ Fulda den Abschluss seiner großen Aktion „Zukunftszeit – Gemeinsam für ein buntes Land“ auf dem Bahnhofsplatz in Fulda.

Die katholischen Jugendverbände im Bistum Fulda, unter dem Dachverband des BDKJ, hatten sich bei dem Start der Aktion im März als Ziel gesetzt, gemeinsam mit möglichst vielen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zukunftszeit zu sammeln. Konkret bedeutet das 35.000 Stunden ehrenamtlichen Engagements gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. 35.000 Stunden entsprechen etwa vier Jahren, also der Dauer einer Legislaturperiode des Deutschen Bundestags. Das Ziel der bundesweiten Sozialaktion wurde weit übertroffen. So wurden deutschlandweit etwa 160.000 Stunden für ein buntes und weltoffenes Deutschland gesammelt. Der BDKJ Fulda und seine Mitgliedsverbände konnten im Aktionszeitraum zwischen März und September 13.963 „gute Stunden“ sammeln und setzt somit ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. „In der heutigen Zeit, in der rechtsradikale Parolen wieder zur Normalität überzugehen scheinen, müssen wir uns aus unserem Glauben heraus für ein tolerantes Land und gegen Rassismus und Ausgrenzung einsetzen“, so Patrick Berg, geschäftsführender Diözesanvorsitzender. Der BDKJ Fulda übergab symbolisch seine Stunden an Michael Brand (MdB), stellvertreten für die deutschen Politikerinnen und Politiker. Neben den verschiedenen Wortbeiträgen boten die BDKJ-Mitgliedsverbände viele Mitmachaktionen an. So konnte man zum Beispiel mit speziellen Brillen und Handschuhen erfahren wie es sich anfühlt, älter zu sein. Darüber hinaus gab es weitere Informations- und Bastelangebote.

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BDKJ Event & Tagesveranstaltung Zukuftszeit
news-73 Fri, 08 Sep 2017 09:05:28 +0200 BDKJ Fulda feiert 70-jähriges Bestehen in Fulda-Horas https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/bdkj-fulda-feiert-70-jaehriges-bestehen-in-fulda-horas/ Über 100 Aktive und Ehemalige feiern den 70. Geburtstag des Dachverbandes von 10 katholischen Jugendverbänden Am 02.09.2017 feierte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sein 70-jähriges Bestehen im Adalbert-Endert-Haus in Fulda-Horas. Der Einladung des BDKJ-Diözesanvorstandes folgten viele ehemalige und aktive Haupt- und Ehrenamtliche sowie der Seelsorgeamtsleiter Thomas Renze, der 1.Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt und Stefan Grauel als Mitglied des Magistrates der Stadt Fulda. In seinem Grußwort an die geladenen Gäste berichtet der geschäftsführende Diözesanvorsitzende Patrick Berg im Namen des BDKJ-Vorstandes über die Höhepunkte der vergangenen zehn Jahre. So führte der BDKJ und seine Mitgliedverbände beispielsweise 2006 und 2008 den diözesanen Ministranten-Tag durch, 2009 und 2013 veranstaltete er im Bistum Fulda die bundesweite 72-Stunden-Aktion, war im Dezember 2015 Ausrichter der bundesweiten Sternsinger-Aussendung mit etwa 1.300 Teilnehmenden und engagiert sich seit 2015 und bis heute in der Flüchtlingshilfe. So konnte das Projekt „Flotter Jupp“, ein Spielmobil, das in Gemeinschaftsunterkünfte fährt, realisiert werden. Im Rahmen des Projektes „Zukunftszeit-Gemeinsam für ein buntes Land“, sammelt der BDKJ Fulda mit seinen Mitgliedsverbänden gute Stunden gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Am 16.09.2017 werden sie auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda Herrn Michael Brand (MdB) übergeben. „Es ist wichtig, dass junge Menschen einen Ort haben, an dem sie ihren Glauben finden und auf der Grundlage der frohen Botschaft weiterentwickeln können. In unseren Verbänden wird eine Partizipation an Kirche ermöglicht. So können wir junge Menschen vom katholischem Glauben begeistern,“ so Berg weiter. Nach den Festreden wurde Sophia Wagner als geistliche Verbandleitung verabschiedet, an die ehemaligen Vorstandsmitglieder Katharina Roßbach, Thomas Renze und Stephan Acker wurden als das BDKJ-Ehrenkreuz für besonderes Engagement verliehen.

 

Vor dem eigentlichen Festakt fand gemeinsam mit der Horaser Pfarrgemeinde ein Open-Air-Gottesdienst auf dem Kirchenvorplatz statt. Mit Gemeindepfarrer Markus Agricola, Seelsorgeamtsleiter Thomas Renze, BDKJ-Präses Alexander Best und KjG-Präses Thomas Smettan zelebrierten gleich vier Geistliche den Jubiläumsgottesdienst. Jugendpfarrer Best sprach in seiner Jubiläumspredigt von dem Salz der Erde, was die jungen Menschen durch ihren Glauben sind. Sie sollen auch zukünftig den Geschmack am Glauben weitergeben.

 

Am Abend konnten sich dann Ehemalige und Aktive bei Live-Musik und Buffet über vergangene Zeiten austauschen und zuversichtlich auf mindestens weitere 70 Jahre katholische Jugendverbandsarbeit blicken.

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news-72 Thu, 07 Sep 2017 10:32:29 +0200 Zukunftszeit-das große Finale https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/zukunftszeit-das-grosse-finale/ Am 16.09.2017 ist es endlich soweit. Das große Finale unserer Aktion Zukunftszeit findet auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda statt. Schnappt euch euren Tisch und bildet gemeinsam mit allen BDKJ-Verbänden und Kooperationspartner*innen die „bunte Tafelrunde - Gegen Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit". Was an eurem Tisch passiert, entscheidet ihr! Zwischen 12:00 Uhr und 15:00 Uhr wird eine Band für gute Stimmung sorgen und die gesammelten Stunden Herrn Michael Brand (MdB) von der CDU übergeben. Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit vielen bunten Aktionen und guter Stimmung.

Hier der Flyer zum Download - leite ihn weiter und lade Freunde zur "bunten Tafelrunde" ein.

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BDKJ Event & Tagesveranstaltung September 2018 Zukuftszeit
news-71 Tue, 05 Sep 2017 08:39:21 +0200 Politisches Speed-Dating für junge Wähler*innen https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/politisches-speed-dating-fuer-junge-waehlerinnen-1/ Junge Menschen diskutieren mit Bundestagskandidat*innen Gelnhausen. Am 27.8.2017 trafen sich junge Wähler*innen im Gemeindezentrum in Gelnhausen, um die Bundestagskandidat*innen mal so richtig auszufragen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Fulda hat die jungen Menschen zu einem politischen Speed-Dating mit Parteivertreter*innen eingeladen. Eine gute Gelegenheit um über die Themen zu diskutieren, die für junge Wählende spannend sind. Diesem etwas anderem Format stellten sich Dr. Peter Tauber (CDU) und Dirk Methfessel (Die Linke) als Direktkandidaten für die Bundestagswahl sowie Dr. Wolfram Maaß (AFD) und Angelika Gunkel (Bündnis 90/Die Grünen) als Vertreter*innen ihrer Partei. „SPD und FDP mussten leider für die Veranstaltung absagen, das bedauern wir sehr“, so Alexander Fingerhut, Vorstandsmitglied des BDKJ. Patrick Berg, Diözesangeschäftsführer eröffnete das politische Speed-Dating mit den Worten: „Der BDKJ ist ein Zusammenschluss junger Menschen die versuchen, ihr Christsein in der heutigen Welt zu leben. Bei uns bezeugen junge Menschen die Botschaft von Gottes Güte, Gerechtigkeit und Menschenfreundlichkeit. Eine wichtige Aufgabe sehen wir in der Interessensvertretung unserer Mitglieder in Politik, Kirche und Gesellschaft. So sind wir einer der größten Jugendverbände im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) und unter anderem auch Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Wir vertreten die Meinung, dass aus dem Glauben heraus untrennbar der Einsatz für Solidarität, Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung erwächst. Deshalb engagieren wir uns neben vielen anderen Themenfeldern auch in der Kinder- und Jugendpolitik. Wir freuen uns, dass einige Parteivertreter*innen den jungen Wähler*innen heute zur Diskussion zur Verfügung stehen und unserer Einladung zum politischen Speed-Dating gefolgt sind.“

Nach einer Vorstellungsrunde startete das Speed-Dating mit Runden von ca. 20 Minuten. Die jungen Menschen diskutierten in Kleingruppen ausgiebig mit den Politiker*innen vor allem über die Themen Europa, Partizipation von Jugendlichen, Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und Nachhaltigkeit. Aber auch über Themen wie Umgang mit Geflüchteten, Förderung von Ehrenamt und das Bedingungslose Grundeinkommen wurde hitzig diskutiert. „Es war toll zu beobachten, wie die Jugendlichen immer diskussionsfreudiger wurden, sodass mit immer mehr Nachdruck das Ende einer Runde eingeläutet werden musste“, so Lisa Simla, politische Bildungsreferentin beim BDKJ. Nach zwei Stunden, in denen viele Fragen beantwortet wurden, beendete Patrick Berg die Veranstaltung und rief die Politiker*innen dazu auf in Zukunft nicht über die Jugendlichen, sondern mit ihnen zu sprechen. „Auch wenn wir mit mehr Teilnehmenden gerechnet haben, war es doch eine gelungene Veranstaltung mit vielen guten Diskussionen, an denen alle Spaß hatten“, fasste Laura Hesse, Vorstand des BDKJ die Veranstaltung zusammen.

Als nächstes steht beim BDKJ eine U18-Wahlumfrage auf dem Plan, denn auch die Meinung der Jugendlichen die noch nicht wählen dürfen, ist dem BDKJ wichtig. Dazu wurde eine Online-Umfrage erstellt, die Aussagen aus den Parteiprogrammen zu unterschiedlichen Themen wie Sicherheit, Bildung, Nachhaltigkeit, Jugend und Gleichberechtigung beinhaltet. Jugendliche ab 12 Jahren sind dabei aufgefordert, anonym und ohne Parteinamen über die Themen und Positionen abzustimmen, die für sie wichtig sind. Im Anschluss werden die daraus entstehenden Forderungen an die Politiker*innen aus dem Gebiet des Bistums Fulda übergeben. Bis zum 24.09.2017 können alle Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren unter folgendem Link mitmachen: https://www.survio.com/survey/d/u18umfragebundestagswahl2017

Weitere Informationen zu Aktionen rund um die Wahlen gibt es unter www.bdkj-fulda.de oder im BDKJ Diözesanbüro (Tel. 0661.87-395 oder bdkj@bistum-fulda.de).

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news-70 Mon, 28 Aug 2017 13:29:19 +0200 Entscheidungshilfe zur Bundestagswahl https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/entscheidungshilfe-zur-bundestagswahl/ Kostenlos per Mail im KLJB-Büro anfordern

Die KLJB-Bundesstelle hat eine Entscheidungshilfe zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht. Die Broschüre hat für euch die Kernaussagen der jeweiligen Wahlprogramme der einzelnen Parteien gegenübergestellt, damit ihr auf einen Blick die Unterschiede der Parteien gut einsehen könnt und am 24.September 2017 für euch die richtige Entscheidung trefft. Die Proschüre ist als Printform in der KLJB-Diözesanstelle oder hier als PDF-Datei erhältlich.

Wir wünschen euch viel Spaß und Freude beim Lesen und Entdecken!

Ansprechpartner*in: Lisa Simla oder Patrick Berg

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BDKJ Fulda KLJB
news-66 Tue, 18 Jul 2017 07:56:08 +0200 Fachkräfteaustausch nach Bosnien & Serbien https://www.bdkj-fulda.de/themen/aktuelles/fachkraefteaustausch-nach-bosnien-serbien/ Internationale katholische Jugendarbeit des BDKJ und der KLJB Der BDKJ organisiert im Herbst diesen Jahres einen Fachkräfteaustausch nach Bosnien & Herzegowina mit Abstecher nach Serbien. Die Reise findet vom 29. September bis 5. Oktober 2017 statt. Schwerpunkte sind das Kennenlernen von Projekten und Initiativen im Bereich der katholischen und interreligiösen Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und zivilgesellschaftliches Engagement. Darüber hinaus wollen wir uns natürlich ein Bild von der politischen, gesellschaftlichen und sozialen Situation in der Region machen und kulturelle Eindrücke sammeln.

 

Hier das vorläufige Programm. Der finanzielle Eigenanteil beträgt 180 €. Anmeldeschluss ist am 8. August.

 

Bei Interesse gibt es hier weitere Details und die Anmeldung: http://www.bdkj.de/themen/internationale-jugendarbeit/bosnien/

Für weitere Fragen steht Elisabeth Lüdeking vom BDKJ gerne zur Verfügung.

 

Elisabeth Lüdeking 
Referat für internationale Jugendarbeit

BDKJ-Bundesstelle e.V.
Carl-Mosterts-Platz 1
40477 Düsseldorf

fon 0211 . 46 93-151
mobil 0176 . 102 592 35
fax 0211 . 46 93-120

www.bdkj.de
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