Aktuelles aus dem BDKJ http://www.bdkj-fulda.de de-de BDKJ Tue, 13 Apr 2021 06:35:39 +0200 Tue, 13 Apr 2021 06:35:39 +0200 TYPO3 EXT:news news-447 Thu, 01 Apr 2021 16:58:00 +0200 Corona aktuell https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/corona-aktuell/ Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Corona Virus findet ihr hier: Corona aktuell

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news-488 Thu, 01 Apr 2021 08:01:42 +0200 Außerordentliche KjG Diözesankonferenz https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/ausserordentliche-kjg-dioezesankonferenz/ In diesem Jahr digital... Warum findet eigentlich eine KjG Diözesankonferenz statt? Pandemiebedingt konnte die alljährliche Diözesankonferenz der Katholischen jungen Gemeinde im Bistum Fulda im November 2020 nur verkürzt stattfinden. Vergangenes Wochenende kamen somit erneut 50 Jugendliche und junge Erwachsene – leider wieder nur digital – als Vertretung der Basis zusammen und beschäftigen sich mit den Belangen des Kinder- und Jugendverbandes.
Inhaltlich stand vor allem das Thema „geistliche Verbandsleitung“ auf dem Plan. In einem Studienteil wurde erörtert, welche Wünsche und Erwartungen junge Menschen an die geistliche Begleitung in einem Kinder- und Jugendverband haben. Auf Grundlage dieser Ergebnisse soll nun ein neues Profil erarbeitet werden. Denn gerade die geistliche Begleitung stellt einen wichtigen Faktor in der Verbandsarbeit dar.
Erfreut waren die Konferenzteilnehmenden über reichliche Besucher aus der Bistumsleitung. So kam unser Bischof Michael Gerber mit den jungen Menschen von der Basis darüber ins Gespräch, wie die Jugendarbeit vor Ort trotz Corona funktionieren kann, und erfragte, welchen Unterstützungsbedarf es gäbe. Es zeigte sich deutlich, dass der Bedarf an außerschulischen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche sehr hoch ist und die Strukturen auch in Pandemiezeiten entsprechend geschaffen werden müssen. Auch mit Generalvikar Prälat Christof Steinert ging die Konferenz zu diesem Thema in den Austausch. Zudem machten die Konferenzteilnehmenden deutlich, dass sie sich seitens des Bistums klarere Stellungnahmen zu kirchenpolitischen Themen wünschten. Beispielhaft wurde hier über die Verweigerung der Segnung homosexueller Paare durch die Glaubenskongregation diskutiert.
Als weitere Gäste berichteten Seelsorgeamtsleiter Thomas Renze und Jugendpfarrer Alexander Best von den aktuellen Geschehnissen rund um die Bistumsentwicklung und die Möglichkeiten der Jugend, sich nachhaltig einzubringen. Klarer Wunsch der Jugendlichen ist es, hier mehr Beteiligungsmöglichkeiten zu erhalten.
Ein weiterer wichtiger Teil der Konferenz waren die Wahlen: Mit wieder fast voll besetzten Teams aus gewählten und freiwillig Mitarbeitenden ist der Diözesanverband wieder gut aufgestellt für die inhaltliche Arbeit.
Alles in allem kann die KjG von einer gelungenen Konferenz sprechen und hofft sehr, bald wieder wie gewohnt im Ludwig-Wolker-Haus in Kleinsassen zusammenkommen zu können.

Herausgeber: Katholische junge Gemeinde Diözesanverband Fulda
V.i.S.d.P.: Carolin Breunung
Informationen: Diözesanstelle der Katholische junge Gemeinde Fulda, Paulustor 5, 36037 Fulda, Tel. 0661.87-462
Fax: 0661-87 547, E-Mail: kjg@bistum-fulda.de, www.kjg-fulda.de



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news-486 Mon, 15 Mar 2021 14:04:29 +0100 Offenen Brief zur aktuellen Situation der außerschulischen Bildungsarbeit https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/offenen-brief-zur-aktuellen-situation-der-ausserschulischen-bildungsarbeit/ Der Vorstand des BDKJ Fulda verschickte einen offenen Brief zur aktuellen Situation der außerschulischen Bildungsarbeit unter Corona an die Hessische Landesregierung.

Hier ist der Brief zu lesen

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news-485 Mon, 15 Mar 2021 08:32:08 +0100 Zukunftszeit beginnt jetzt! https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/zukunftszeit-beginnt-jetzt/ BDKJ startet bundesweite Aktion "Zukunftszeit – Gemeinsam für ein buntes Land"

Der Bund der Deutschen katholischen Jugend setzt sich für eine gerechte, solidarische und vielfältige Gesellschaft ein. Die katholischen Jugendverbände treten Rassismus, Homosexuellenfeindlichkeit, Sexismus, und jeder Form von Menschenfeindlichkeit, entschieden entgegen. Konkret wird das im Vorfeld der Bundestagswahl mit der Aktion „Zukunftszeit – Gemeinsam für ein buntes Land“.    

„Wir freuen uns riesig gemeinsam mit vielen Aktiven aus den Verbänden wieder Zukunftszeit zu gestalten! Auch eine Pandemie kann uns nicht stoppen, für unsere Überzeugungen einzutreten und sie durch Aktionen sichtbar zu machen.“, sagt BDKJ-Bundesvorstandsvorsitzende Lisi Maier. Im Zeitraum von März bis September 2021 sollen politische Aktionen, Bildungsveranstaltungen und Demonstrationen für ein buntes Land in ganz Deutschland stattfinden. „Wir stehen ein für ein Land ohne Hass und Hetze! Und wir haben konkrete Forderungen am die Politik!“, so Maier weiter.

Der BDKJ fordert in seiner Aktion konkret eine Neuausrichtung der EU Flüchtlingspolitik, die Absenkung des Wahlalters, das klare Eintreten gegen die Zunahme frauenfeindlicher Gewalt, die Einführung eines Kinder- und Jugendgrundeinkommens sowie den konsequenten Einsatz gegen den Klimawandel.

In der Aktion „Zukunftszeit“ sollen bis zur Bundestagswahl im September 35.000 Zeitstunden (entspricht der Länge einer Legislaturperiode) für ein buntes, solidarisches und vielfältiges Land gesammelt werden.

Der BDKJ möchte damit proaktiv gegen Menschenfeindlichkeit vorgehen und ein christliches Zeichen für eine plurale und demokratische Gesellschaft setzen.

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news-469 Fri, 26 Feb 2021 08:40:20 +0100 Gott*-Diskussionsabend https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/gott-diskussionsabend/ Freitag 05. März 2021, ab 19.30 Uhr via Zoom EINLADUNG ZUM GOTT*-DISKUSSIONSABEND

Wie Ihr im letzten Jahr sicherlich mitbekommen habt, hat die Gott*-Kampagne unseres Bundesverbandes ziemliche Wellen geschlagen und nun möchten wir auch im Diözesanverband Fulda aktiv werden.
Hintergrund der Kampagne ist unser neues Grundsatzprogramm die „Plattform“, in deren These 8 es sinngemäß heißt, dass Gott* in allen Dingen und keinen menschlichen Kategorien zuzuordnen ist. Das Sternchen soll auf die Geschlechtslosigkeit Gottes* aufmerksam machen. Dies soll bewusst irritieren und herausfordern, damit das Gottes*bild in unseren Köpfen aufgebrochen wird. Wir wollen das Denken über Gott* weiten, damit mehr Menschen Zugang zu einer umfassenderen Gottes*beziehung und vielfältige Identifikationsmöglichkeiten im Glauben finden können.

Unsere Plattform, sowie viele weitere Positionierungen und Infos zur Kampagne findet Ihr auch auf
www.ksj.de zum Nachlesen.

Die Gott*-Kampagne besteht nun im Kern aus einer Postkarten- und Stickeraktion, die ihr ebenfalls auf www.ksj.de bestellen könnt. Auf die Postkarten könnt ihr eure Wünsche für den Synodalen Weg schreiben – gerne zum Thema Gott* oder auch alles andere – und sie dann ans KSJ-Bundesamt schicken. Wir werden die gesammelten Karten dann an Teilnehmende des Synodalen Weges übergeben, um noch mehr jungen Stimmen in der Diskussion Gehör zu verschaffen. Natürlich könnt ihr die Postkarten auch einfach so verwenden und verteilen.
Wir haben euer Interesse geweckt, aber ihr möchtet gerne noch mehr erfahren und mitdiskutieren?
Dann hier die herzliche Einladung zu unserer online Diskussionsrunde mit Partyzja Reczek (geistliche Bundesleitung der KSJ) und Anna-Sophia Kleine, Theologiestudentin und ehemalige theologische Referentin im KSJ-Bundesamt.

Wann? 05.März 2021, 19.30Uhr
Wo? Via Zoom (den Link bekommt ihr in der Anmeldebestätigung per Mail)
Womit? Gute Laune, Lust zu diskutieren und ein offenes Mindset
Meldet euch gerne bis zum 28. Februar 2021 unter dl@ksj-fulda an.

Wir freuen uns sehr auf Eure Teilnahme und interessante Gespräche und Diskussionen.

Eure Diözesanleitung der KSJ-Fulda
Nina, Pauline, Emil, Jonah, Hanna und Schubi
Diözesanverband Fulda

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news-468 Wed, 24 Feb 2021 10:10:15 +0100 AnsprechBAR: Bock auf Wa(h)l? https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/ansprechbar-bock-auf-wahl/ 14. März 2021 BDKJ-Infoabend zur Kommunalwahl in Hessen Kommende Woche findet die nächste digitale Online-Bar des Bischöflichen Jugendamtes – diesmal in Kooperation mit dem BDKJ Fulda – statt.
AnsprechBAR: Bock auf Wa(h)l?
BDKJ-Infoabend zur Kommunalwahl in Hessen

Am 14. März finden in Hessen die Kommunalwahlen statt. Viele junge Menschen haben in den letzten Wochen (vielleicht zum ersten Mal) eine Wahlbenachrichtigung erhalten und sich gefragt: „Wen oder was wähle ich eigentlich bei einer Kommunalwahl und was ist eigentlich dieses Kumulieren und Panaschieren?“

Wir laden am 3. März 2021 um 19.30 Uhr zur AnsprechBAR ein und wollen mit jungen Menschen über die Kommunalwahl sprechen und wichtige Fragen rund um die Kommunalwahlen klären.

Eine Anmeldung für die AnsprechBAR ist nicht nötig, wir veröffentlichen auf unseren Kanälen kurz vorher den Link zur Online-Konferenz. Für Rückfragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

Das Team der AnsprechBAR und des BDKJ Fulda

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news-467 Mon, 22 Feb 2021 09:28:12 +0100 BDKJ Jugendgottesdienst https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/bdkj-jugendgottesdienst-2/ Samstag, 18:00 Uhr in Kassel oder via Zoom Am 27.02.2021 um 18:00 Uhr gestaltet die KjG den ersten BDKJ Jugendgottesdienst des Jahres in der Pfarrei St. Elisabeth Kassel.

Ihr seid herzlich eingeladen in die Kirche St. Elisabeth (Friedrichsplatz 13, 34117 Kassel) zu kommen (vorher im Pfarrbüro anmelden unter: 0561 874221) oder online über Zoom teilzunehmen. 
Wichtig: Vor Ort sind die geltenden Hygieneregeln zu beachten.

Bei der Teilnahme über Zoom gilt:
- „Konferenzraum“ öffnet um 17:30 Uhr
- Für den Zugang zur Zoom-Konferenz hier klicken +++HIER KLICKEN+++
- Link öffnet sich in deinem Internet-Browser (es wird kein Programm benötigt, optional könnt ihr die Zoom-App runterladen)
- Während des Gottesdienstes bitte das eigene Mikrofon stumm schalten

Im Anschluss an den Gottesdienst bleibt der Zoom-Konferenzraum noch offen, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Dafür benötigt ihr ein Endgerät mit Mikrofon und Lautsprecher und idealerweise auch mit Kamera (oder ihr könnt die Geräte an euer Endgerät anschließen).Wir freuen uns auf einen Gottesdienst in ganz anderer Form mit euch!

Eure KjG

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news-466 Fri, 05 Feb 2021 08:24:33 +0100 Online Akademie: Kein Weihnachten in Moria https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/online-akademie-kein-weihnachten-in-moria/ Jetzt online ansehen Hier die Aufzeichnung von Donnerstag, 04. Februar 2021 ansehen

Mehr Aufmerksamkeit für Schicksal der Flüchtlinge    

Bischof Gerber: Flüchtlingslager nicht zu „vergessenen Orten“ werden lassen  

Das Schicksal der Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen, das „Nicht-Vergessen“ ihrer Situation und die Aufmerksamkeit für die schwierige Lage der Geflüchteten waren Schwerpunkt der BDKJ-Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ und zugleich Thema der Online-Akademie am Donnerstag (4. Februar) im Fuldaer Bonifatiushaus.

Bischof Dr. Michael Gerber, Stefanie Wahl, BDKJ Referentin und pax christi-Bundesvorsitzende sowie der CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Brand und der Fuldaer Akademiedirekter Gunter Geiger diskutierten über die Auswirkungen europäischer Migrationspolitik, Spielräume der Bundesregierung und Handlungsmöglichkeiten von Kirche und Zivilgesellschaft.

Bischof Gerber richtete den Blick auf die persönlichen Dramen, die die Menschen auf Moria und an ähnlichen Orten erleben und benannte sie als „mahnende Marker“, die uns anleiten sollen, intensiver hinzuschauen. Flüchtlingslager dürfen nicht zu „vergessenen Orten“ werden. „Was bedeutet es für die Menschen, wenn ganze Regionen faktisch aufgrund der politischen Situation unbewohnbar sind? Wo sind die Geflüchteten, die zu uns kommen, in Relation zur dem, was sich in anderen Ländern abspielt?“, so der Bischof.

Gerber berichtete von persönlichen Begegnungen und betonte, dass es in afrikanischen Ländern 18 Millionen Binnenflüchtlinge gibt – davon 100.000 allein in einem Land wie zum Beispiel Burundi: Setzt man die Zahlen in Relation zu den 10 Millionen Einwohner Jordaniens, die 750.000 Geflüchtete haben, müsste Deutschland umgerechnet ca. 6 Millionen Geflüchtete beherbergen, die tatsächliche Anzahl liegt derzeit hingegen nur bei rund 1,5 Millionen.

Stefanie Wahl, die sich auf Lesbos einen Eindruck von der Lage vor Ort verschaffen konnte, berichtete von menschenunwürdigen Bedingungen, unter denen die Geflüchteten in Hotspots auf den griechischen Inseln leben müssen. Perspektivisch brauche es einen Politikwechsel: Weg von einer Politik der Abschreckung- und Migrationsabwehr hin zu einer menschenrechtskonformen und humanen Migrations- und Asylpolitik.

Der Fuldaer Bundestagsabgeordnete und Sprecher der CDU/CSU für Menschenrechte, Michael Brand, appellierte „den Blick nicht allein auf Moria zu werfen“. In den Flüchtlingslagern in Ostafrika oder in Libyen „spielen sich seit Jahren unvorstellbare Katastrophen ab, die nahezu niemanden interessieren“, so Brand. „Wir dürfen nicht nur auf die Symptome schauen, wir müssen vor allem die Ursachen in den Herkunftsländern bekämpfen helfen", forderte der Abgeordnete.

 

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news-465 Fri, 05 Feb 2021 08:02:48 +0100 Referent*in (m/w/d) für das Referat politische Jugendbildung https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/referentin-mwd-fuer-das-referat-politische-jugendbildung/ Zur vollständigen Ausschreibung Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Diözesanverband Fulda, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referent*in (m/w/d) für das Referat politische Jugendbildung mit 39 Wochenstunden, als Elternzeitvertretung, zunächst befristet bis zum Ende des Jahres

Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie hier.

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news-462 Thu, 04 Feb 2021 19:07:00 +0100 Herzliche Einladung zur Online-Akademie "Kein Weihnachten in Moria" https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/herzliche-einladung-zur-online-akademie-kein-weihnachten-in-moria/ Der BDKJ Fulda und das Bonifatiushaus Fulda laden ein zum Online-Akademieabend „Kein Weihnachten in Moria“ am 4. Februar 2021:

Link: https://youtu.be/XXtwBI9eawk

youtube-Code für 'Kein Weihnachten in Moria'

Das Geflüchtetenlager Moria auf der Insel Lesbos ist in den vergangenen Jahren zum Sinnbild einer unmenschlichen und gescheiterten EU-Migrationspolitik geworden.

Mit der Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ soll auf die Situation der Geflüchteten an den EU-Außengrenzen aufmerksam gemacht werden und sich für die Aufnahme der Geflüchteten in Deutschland eingesetzt werden.

Die BDKJ Referentin und pax christi-Bundesvorsitzende Stefanie Wahl diskutiert mit Bischof Dr. Michael Gerber und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Brand über die Auswirkungen europäischer Migrationspolitik, Spielräume der Bundesregierung und Handlungsmöglichkeiten von Kirche und Zivilgesellschaft.

Wie kann es gelingen in dieser dramatischen Situation die Geflüchteten auf den griechischen Inseln in Deutschland aufzunehmen?

Hinweis: Die Veranstaltung findet online statt und kann ab dem 4. Februar 19 Uhr online unter www.bonifatiushaus.de Online-Akademie und unter www.bdkj-fulda.de angeschaut werden.

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news-464 Fri, 29 Jan 2021 09:25:21 +0100 AnsprechBar. https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/ansprechbar/ „Minidienst – und was noch? Austausch für Ministrantinnen und Ministranten“ Hallo Zusammen,
neues Jahr, neues Glück aber immer noch Pandemie. Nun schneit es draußen, die Welt scheint still zu stehen aber wir wollen Euch einen schönen Abend ermöglichen mit der AnsprechBar.

Die AnsprechBar des Bischöflichen Jugendamtes hat euch nun einige Monate begleitet und versucht euch so gut wie es geht zu vernetzen.

Auch diesen Monat wollen wir genau das versuchen. Diesmal sind vor allem die Ministrantinnen und Ministranten angesprochen. Das Thema ist:

„Minidienst – und was noch? Austausch für Ministrantinnen und Ministranten“

Schnappt Euch am 03.02. um 20:00 Uhr einen KiBa (Kirsch-Banane Getränk) und gesellt Euch in das Meeting. Die AnsprechBar findet unter folgendem Teams-Konferenz-Link statt:
https://kurzelinks.de/g1p3 
Wir freuen uns auf euer Kommen!

Das AnsprechBar- Team (Andrea Koob, Marie Chowanietz, Markus Goldbach und Vanessa Rentsch)

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news-463 Fri, 29 Jan 2021 08:35:32 +0100 Sternsingergruppen zeigen Einsatz in mehr als 180 Videos https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/sternsingergruppen-zeigen-einsatz-in-mehr-als-180-videos/ Segensaufkleber und ein Sternsingerbesuch online Von Görlitz im Osten bis Hamburg im Norden, von Oberstdorf im Süden bis Kleve im Westen – während der aktuellen Aktion Dreikönigssingen haben Sternsingergruppen überall in Deutschland Videos produziert, um in Corona-Zeiten virtuell den Segen zu den Menschen zu bringen und Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt zu sammeln. Bereits über 180 Videos wurden auf www.sternsinger.de in eine digitale Deutschlandkarte eingebunden. Wegen der Pandemie verzichten die Sternsinger bei ihrer noch bis zum 2. Februar laufenden Aktion auf die sonst üblichen Besuche an den Haustüren.

Im Rahmen einer „geführten Tour“ oder über die Auswahl „selbst entdecken“ wird der digitale Einsatz der Sternsinger auf der Website erlebbar. Besuche an Haustüren wurden gestellt, Sternsingerlieder und Segenssprüche aufgezeichnet. Mehr als 180 Sterne stehen für die bereits veröffentlichen Videos aus allen Teilen der Republik. Sternsingergruppen haben die Möglichkeit, ihre eigenen, öffentlich auf der Plattform YouTube eingestellten Videos, in die Karte einzubinden.

Segensaufkleber und ein Sternsingerbesuch online

Bundesweite Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit dem Start der Aktion 1959 sammelten die Sternsinger rund 1,19 Milliarden Euro, mehr als 75.600 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden unterstützt. Im Lockdown entwickelten die Gruppen bundesweit zahlreiche kontaktlose Varianten der sonst üblichen Aktionsform: Sternsinger werfen Segensbriefe in die Briefkästen oder verteilen Segensaufkleber nach Gottesdiensten. Die Spenden werden in den Pfarrgemeinden mit Spendentüten oder per Überweisung gesammelt. Online ist ein Besuch der Sternsinger ebenfalls unter www.sternsinger.de erlebbar. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Aktion mit einer Spende zu unterstützen. Überweisungen sind möglich über die folgende Bankverbindung: Pax-Bank eG, IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31, BIC: GENODED1PAX

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news-461 Mon, 11 Jan 2021 07:50:01 +0100 Segen für Sternsinger im Bistum Fulda https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/segen-fuer-sternsinger-im-bistum-fulda/ Bischof Michael Gerber feiert ersten regionalen Sternsingergottesdienst in Amöneburg Mit einem Gottesdienst in der Stiftskirche St. Johann in Amöneburg hat Bischof Michael Gerber am Freitag, dem 8. Januar 2021 die Sternsingerinnen und Sternsinger im Bistum Fulda gesegnet. Zum ersten regionalen Sternsingergottesdienst waren Sternsingerinnen und Sternsinger aus dem Dekanat Marburg-Amöneburg gekommen, die symbolisch für die vielen Sternsingerinnen und Sternsinger im Bistum den Segen erhielten.

Der Gottesdienst, der auch per Livestream im Internet übertragen wurde, begann mit einer Begrüßung durch Ortspfarrer Marcus Vogler und stand ganz im Zeichen des diesjährigen Themas der Sternsingeraktion „Kindern Halt geben. In der Ukraine und weltweit“. Bischof Gerber warb in seiner Predigt für die Projekte des Kindermissionswerk, die durch die Spenden für die Sternsingeraktion finanziert werden. Projekte in Ländern wie Chile oder der Ukraine kümmern sich um Straßenkinder und Kinder von Arbeitsmigranten und geben ihnen Halt und Hoffnung für ihre Zukunft. Das Schicksal dieser Kinder zeige auch, so Gerber weiter, welche Bedeutung Eltern für das Leben von Kindern hätten. Sie schenken dem Leben der Kinder Fülle. Dies zeige sich insbesondere in Zeiten von Corona, wo Eltern immer wieder Herausragendes leisten müssten. Die Projekte des Kindermissionswerks unterstützen und helfen da, wo es Eltern aus verschiedenen Gründen nicht können.

Den Sternsingerinnen und Sternsingern dankte Bischof Gerber für ihre Solidarität mit Notleidenden Kindern in aller Welt und für ihren Einsatz und ihre Kreativität, mit der sie die Aktion in diesem Jahr gestalten. Auch wenn aufgrund des pandemie-bedingten Lockdowns die Sternsingerinnen und Sternsinger in diesem Jahr nicht wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen können, so tragen sie den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ auf anderen Wegen in die Häuser des Bistums: Digital, mit Segenspaketen für zu Hause, mit Grußbotschaften für Seniorenheime, u.v.m.  

Die teilnehmenden Sternsingerinnen und Sternsinger brachten nicht nur den Glanz der Könige in die Stiftskirche, sondern begleiteten mit selbstgebastelten Rhythmusinstrumenten unter der Anleitung von Diakon Paul Lang die Lieder im Gottesdienst und sorgten damit für eine festliche Stimmung. Vor dem feierlichen Einzug hatten Jugendpfarrer Alexander Best und BDKJ-Diözesanvorsitzender Thomas Schreiner alle Sternsingergruppen namentlich begrüßt.

Nach Ende des Gottesdienstes sprach Amöneburgs Bürgermeister Michael Plettenberg Grußworte an die kleinen Könige. Er bedankte sich ebenfalls für ihr Engagement rief sie dazu auf, ihre wunderbare Mission weiter zu erfüllen.   

Über 300.000 Kinder sind bundesweit als Sternsinger engagiert und bringen in allen 27 deutschen Bistümern den Segen zu den Menschen und sammeln Spenden für Notleidende Gleichaltrige in aller Welt. Die Aktion Dreikönigssingen wird in Coronazeiten in veränderter Form organisiert. Die bundesweiten Träger der Aktion, das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), haben die Empfehlung ausgesprochen, in der aktuellen Pandemie-Situation auf Besuche der Menschen an den Haustüren zu verzichten. Stattdessen setzen sie gemeinsam mit den Sternsingern in den bundesweit rund 10.000 Pfarreien auf ein "kontaktloses Sternsingen" mit alternativen Aktionsformen.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,19 Miliarden Euro wurden seither gesammelt, über 76.600 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 62. Aktion zum Jahresbeginn 2020 sammelten die Mädchen und Jungen aus 10.034 Pfarrgemeinden 52.361.747,04 Euro. In Fulda kamen von 203 Gruppen mehr als 641.610, 14 Euro zusammen. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

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news-460 Tue, 05 Jan 2021 12:18:50 +0100 Sternsinger*innen- Gottesdienst mit Bischof Michael Gerber https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/sternsingerinnen-gottesdienst-mit-bischof-michael-gerber/ Der Sternsinger*innen- Gottesdienst mit Bischof Michael Gerber findet am Freitag, den 08. Januar 2021, um 10:30 Uhr in der Stiftskirche St. Johann in Amöneburg statt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Lage und den damit einhergehenden Beschränkungen können nur Sternsinger*innen aus dem Dekanat Marburg-Amöneburg teilnehmen. Für alle anderen Sternsinger*innen aus dem Bistum Fulda wird der Gottesdienst als Livestream übertragen: https://www.youtube.com/embed/F4BbUjGIRx8

Weitere Informationen unter:
https://www.jugend-bistum-fulda.de/
jugendbistumfulda/sternsinger/sternsinger_start.php

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news-308 Wed, 23 Dec 2020 12:39:00 +0100 BDKJ Diözesanstelle und Referat Freiwilligendienste geschlossen https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/bdkj-dioezesanstelle-und-referat-freiwilligendienste-geschlossen/ 24. Dezember - 03. Januar 2021 Die Diözesanstelle des BDKJ Fulda ist ab 24. Dezember 2020 geschlossen.
Wir sind ab Montag, den 4. Januar wieder erreichbar.

Gleiches gilt für das Referat Freiwilligendienste im Bistum Fulda.

Wir wünschen allen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr.

Bund der Deutschen Katholischen Jugend
Paulustor 5
36037 Fulda

Bürozeiten:
Mo. - Do.: 08.00 Uhr - 13.00 Uhr und 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Fr.: 08.00 Uhr - 12.00 Uhr

Verwaltung: Jessica Kirst
Tel 0661/87-395
Fax 0661/87-547
bdkjbistum-fuldade
www.bdkj-fulda.de

Hier geht es zur BDKJ Diözesanstelle und dem gesamten BDKJ-Team in Fulda.

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news-459 Wed, 23 Dec 2020 09:04:29 +0100 Plakate machen Werbung für den Frieden https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/plakate-machen-werbung-fuer-den-frieden/ Gewinner*innen des Ideenwettbewerbs „Frieden leben“ stehen fest Im Bistum Fulda sind seit November die Plakate der Gewinner*innen des Ideenwettbewerbs „Frieden leben“ zu sehen. Im Sommer hatten der BDKJ Fulda und das Referat Weltkirche Kinder und Jugendliche aufgerufen, zu basteln, zu malen oder zur Sprühdose zu greifen und Bilder zum Thema „Frieden leben“ zu gestalten. Die kreativsten Entwürfe wurden nun mit einem besonderen Preis belohnt und machen auf Plakatwänden im Bistum Werbung für den Frieden. Das erste der insgesamt vier Gewinnerplakate war bereits Anfang November für 10 Tage in Hanau zu sehen und zeigte das Bild der 14-jährigen Lara. Ihr Entwurf sendete die Botschaft, dass Frieden bereits beim Denken und damit im Kopf beginnt. „Die über 80 Einsendungen boten eine Vielfalt von Themen und Aussagen zum Thema „Frieden leben“. Wir waren von der Kreativität und den ganz unterschiedlichen Zugängen zum Thema beeindruckt“, so Stefanie Wahl vom BDKJ Fulda. Aktuell sind in Fulda und Hanau zwei Gewinnerplakate des Wettbewerbs zu sehen: Das Plakat von Schülerinnen der Eduard-Stieler-Schule ist am Zieherser Weg zu sehen und wirbt für das friedliche Miteinander der Religionen. In Hanau ziert das Plakat von Schülerinnen der Otto-Hahn-Schule eine Bushaltestelle an der Frankfurter Landstraße. Die Schülerinnen haben die Freiheit ins Zentrum ihres Plakats gestellt und werben für ein friedliches Miteinander aller Menschen untereinander.

Plakat 1, Bildunterschrift: Lara aus Hanau

Plakat 2, Bildunterschrift: Pauline, Mädchenrealschule St. Josef

Plakat 3, Bildunterschrift: v. links: Mitra, Faysa, Bafreen und Lehrer Christian Quanz, Eduard-Stieler-Schule

Plakat 4, Bildunterschrift: Plakat von Alisya und Sonja, Otto-Hahn-Schule

Fotos: BDKJ Fulda

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news-458 Mon, 21 Dec 2020 10:34:11 +0100 „Friedenslicht überwindet Grenzen“ https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/friedenslicht-ueberwindet-grenzen/ Friedenslicht aus Bethlehem wird an die Soldat*innen der Bundeswehr im In- und Ausland weitergereicht. Mit einem Friedensimpuls wurdegestern das Friedenslicht aus Bethlehem von der aktion kaserne des BDKJ und den Ringen deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände an die Militärseelsorge auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn übergeben. Das Friedenslicht wird von dort an die Soldat*innen im Inland und mit Hilfe der Luftwaffe auch im Ausland weitergegeben, um ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Die Friedenslichtaktion - unter dem Motto "Frieden überwindet Grenzen" - wurde auf die Corona-Pandemie angepasst.  

Militärdekan Heinrich Kramer nahm das Licht für die Militärseelsorge offiziell in Empfang. Er erinnerte in seiner Ansprache daran, wie er mit den Soldat*innen, die er im Einsatz begleitete, dass Friedensicht in Empfang nehmen konnte: „Dieses, in der Geburtsgrotte Jesu entzündete und von vielen Menschen in alle Welt getragene Licht, ist ein wunderbares Zeichen des Friedens und der menschlichen Nähe, das von den Soldatinnen und Soldaten verstanden und ins Herz geschlossen wird.“

Auch der anwesende Vertreter der Luftwaffe, Generalmajor Bernhardt Schlaak, betonte die große Bedeutung des Friedenslichtes für die Soldat*innen im In- und Ausland. „Das Friedenslicht strahlt Zuversicht aus, mit dieser Zuversicht können wir auch die aktuell besondere Situation bestehen.“ Weiterhin betonte Generalmajor Schlaak: „Ich danke den Pfadfinderinnen und Pfadfindern sowie der aktion kaserne des BDKJ für die Weitergabe des Friedenslichtes.“

„Das Friedenslicht ist ein Zeichen, dass wir an unsere Soldat*innen denken, ihnen den Frieden wünschen und dafür beten, dass sie gesund wieder in die Heimat zurückkehren. Es soll sie auch an ihre besondere Verantwortung für den Frieden erinnern“, betonte Stefan Dengel, Geschäftsführer der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

„Gerade in Zeiten wie diesen, ist das Friedenslicht als Zeichen der Verbundenheit besonders wichtig, denn das Coronavirus, hat uns aufgezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist. Aber durch besonnenes Handeln und Zuversicht können wir gemeinsam Grenzen überwinden“, verdeutlichten Matthias Feldmann, Bundeskurat der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und Ylva Pössinger von der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), die das Friedenslicht am 14. Dezember an die Militärseelsorge am Standort Köln-Wahn übergaben.

Vom militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn wird das Friedenslicht durch die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung in das Einsatzgebiert nach Afghanistan geflogen werden, wo es durch den dortigen Vertreter der Militärseelsorge empfangen und weitergegeben wird.

 „Wir Pfadfinder*innen wollen – gerade in diesem Jahr – mit der Weitergabe des Friedenslichtes an alle Menschen guten Willens - ein kleines Stück Frieden nach Hause bringen. Das Licht verbindet uns - auch mit Abstand - miteinander“, betont Christian Schnaubelt, Pressesprecher des rdp NRW. Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich in jedem Jahr rund 15.000 Pfadfinder*innen an der Weitergabe des Friedenslichtes, welches auch im Landtag NRW und in der Staatskanzlei NRW leuchten wird.

Die Pfadfinder*innen setzen sich mit der Aktion Friedenslicht aus Betlehem für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft ein. In Nordrhein-Westfalen findet die Friedens-lichtaktion in diesem Jahr zum 22. Mal statt, bundesweit sogar bereits zum 27. Mal.

Weitere Informationen gibt es im Web auf www.friedenslicht.de

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news-455 Fri, 11 Dec 2020 07:45:35 +0100 Leuchtendes Zeichen für die Aufnahme von Geflüchteten https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/leuchtendes-zeichen-fuer-die-aufnahme-von-gefluechteten/ Aktionstag der Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ am 12.12. in Fulda Am Vorabend des dritten Advents setzen die katholischen Verbände im Bistum Fulda (BDKJ, KAB, pax christi), der Katholikenrat Fulda und die Seebrücke Fulda in der Fuldaer Innenstadt ein leuchtendes Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit für die Aufnahme der Geflüchteten aus den Lagern auf den griechischen Ägäis-Inseln.

An der Außenfassade der Stadtpfarrkirche erstrahlt am Samstag, den 12.12.2020 ab 16 Uhr, das Logo der Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“. Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags der Kampagne leuchtet das Logo in verschiedenen Städten an Fassaden von Kirchen und Häusern. In Fulda beginnt der Aktionstag mit dem „fünf vor zwölf Mittagsgebet“ in der Stadtpfarrkirche. Die Projektion endet um 20 Uhr.

Hintergrund der Aktion ist die dramatische Situation der Geflüchteten auf den griechischen Inseln: Auf der griechischen Insel Lesbos müssen derzeit 7.300 Menschen ohne Heizmöglichkeit, ohne fließendes Wasser und ohne Gesundheitsversorgung in einem neuen Lager hausen. Dieses Lager bietet kaum Schutz vor Wind und Wetter. Viele Geflüchtete dort beschreiben das Lager aufgrund der massiven Ein- und Auslasskontrollen als Gefängnis.

Für die Träger der Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ ist klar: Moria ist seit Jahren Sinnbild einer verfehlten und gescheiterten EU-Migrations- und Asylpolitik. Unabhängig von parteipolitischen Auseinandersetzungen ist eine Aufnahme der Menschen aus überfüllten Flüchtlingslagern jetzt dringend geboten, damit die Menschen kein weiteres Weihnachten in Moria erleben müssen. Die Bundesregierung muss jetzt handeln. Etliche Kommunen und einzelne Bundesländer haben sich zur Aufnahme der Geflüchteten bereit erklärt.

 

„Kein Weihnachten in Moria“ ist eine deutschlandweite Kampagne, die die katholische Friedensbewegung pax christi ins Leben gerufen hat. Mitträger sind über 30 Organisationen, darunter der Katholikenrat Fulda, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Fulda, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Fulda und pax christi Fulda. Weitere Informationen unter: www.kein-weihnachten-in-moria.de

 

Die Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ wird auch von Bischof Michael Gerber unterstützt. Er und weitere Unterstützer*innen des Aktionstags haben folgende Statements abgegeben:

 

 

 

BDKJ Fulda, Geschäftsführender Vorsitzender Thomas Schreiner:

„Wir sind mitten im Advent, Weihnachten steht vor der Tür. Trotz aller Corona-Beschränkungen werden wir diese Zeit im Kreise der Familie wohlbehütet verbringen. An den EU-Außengrenzen ein undenkbares Szenario für die Geflüchteten. Dort gibt es keine Heizung, kein warmes Wasser und kein Strom. Tausende leben unter unmenschlichen Bedingungen und fiebern mit Angst dem Winter entgegen. Mit dem Aktionstag am 12.12. möchten wir auf die Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ aufmerksam machen und verdeutlichen, wie dringend die Aufnahme der Geflüchteten notwendig ist.“

 

Bischof Michael Gerber:

„Einst waren es die Geschichten des Heiligen Nikolaus von Myra, die über die Ägäis und das Mittelmeer den Weg zu uns fanden. Sie bereichern bis heute unsere Adventszeit. Heute sind es die Geflüchteten, die auf genau dieser Route unterwegs sind. Mit der Haltung des Heiligen Nikolaus sind wir heute herausgefordert, dafür zu sorgen, dass auch ihre Geschichte einen guten Ausgang findet.“

 

KAB DV Fulda, Diözesansekretär Michael Schmitt:

„Über Jahre werden Menschen im Flüchtlingscamp Moria und anderen Camps entwürdigt. Ziel dabei ist es Flüchtlinge »abzuschrecken«. Heiligt der Zweck hier die Mittel? Gerade wir, die wir uns so gerne als »christliches Abendland« versuchen hervorzutun sind nun gefragt, voranzugehen, diesen Demütigungen ein Ende zu setzen. Es ist eine Ausrede, wenn wir immer auf das »ganze Europa« warten, um eine Lösung zu kreieren.
Zeigen wir endlich, dass Weihnachten für uns etwas anderes ist, als Glühwein, Weihnachtsmarkt, seichtes Gedudel heimeliger Musik… zeigen wir, dass wir in über 2.000 Jahren doch etwas gelernt haben und bereit sind »Herberge« zu bieten. Lasst uns Weihnachten in einem guten Gefühl feiern.“

Katholikenrat Fulda, Vorsitzender Steffen Flicker:

"Dieser Aktionstag schärft unseren Blick auf die Not von Menschen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind", so Steffen Flicker, der Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Fulda, der die Kampagne ‚Kein Weihnachten in Moria‘ gemeinsam mit Pax Christi und vielen weiteren Trägern unterstützt. Die Lage der Geflüchteten auf den griechischen Inseln ist katastrophal. Der Katholikenrat im Bistum Fulda weist auf die ausweglose Situation der Geflüchteten auf den griechischen Inseln, die humanitäre Katastrophe, die sich dort abspielt, und die verfehlte Asylpolitik der europäischen Union hin. "Gerade jetzt ist es wichtig, ein starkes Zeichen der Solidarität mit Geflüchteten zu setzen. Hier zeigt sich: Wir gehören zusammen!", betont Steffen Flicker. "Es fällt offengesagt schwer, angesichts der Bilder, die von den griechischen Inseln zu uns kommen, ein ‚gesegnetes Weihnachtsfest‘ zu wünschen. Dabei ist die Weihnachtsgeschichte das Resultat einer Flucht. Gott kommt in eine Welt, die von Machtgier, Rücksichtslosigkeit und Verachtung bestimmt ist. Menschen, die unter extremen Bedingungen mit ihren Familien ums Überleben kämpfen, sollten wir unsere Hilfe anbieten“, hebt der Vorsitzende des Katholikenrates hervor.

 

pax christi, Bundesvorsitzende Stefanie Wahl:

„Mit dem Aktionstag setzen wir in Fulda und bundesweit ein leuchtendes Zeichen der Solidarität mit den Geflüchteten an den EU-Außengrenzen. Er ist aber vor allem ein politisches Signal, dass wir mit der derzeitigen EU-Asylpolitik und der Verhinderung von Aufnahme von Geflüchteten durch das deutsche Innenministerium nicht zufrieden sind. Als vor drei Monaten das Lager Moria auf der Insel Lesbos durch ein Feuer zerstört wurde, war die Not der Menschen in den Lagern auf den griechischen Inseln für alle sichtbar. Obwohl viele Politiker*innen gesagt haben, dass es kein weiteres Moria geben dürfe, leben die Geflüchtete wieder in einem neuen Lager, das nicht winterfest ist und in dem die Menschen weiter unter menschenunwürdigen Bedingungen ausharren müssen. Moria ist nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft der EU-Asylpolitik. Das macht der vorgelegte Entwurf zum EU-Migrationspakt deutlich. Wir fordern mit der Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ die sofortige Evakuierung der Hotspots auf den griechischen Inseln und die Aufnahme der Geflüchteten in Deutschland aus humanitären Gründen. Wir fordern eine Politik der Solidarität und Aufnahme statt eines EU-Migrationspakt, der auf Abschiebung, Haft und Abschottung setzt!“

Seebrücke Fulda, Aktivistin Carolin Hack:

„Seit Wochen und Monaten, ja seit einigen Jahren spitzt sich die Situation für Geflüchteten in den Lagern an den EU-Außengrenzen immer weiter zu. Nach dem Brand im Lager in Moria wurde ein neues, unsicheres, menschenunwürdiges Moria 2.0 erschaffen. Parallel dazu wird ein #Desasterpakt diskutiert, der nichts mehr als eine neue parlamentarische Legitimation für diese menschenverachtende Politik bieten würde. Der Winter steht bevor und die mediale und gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeit scheint für diese Krise der Menschlichkeit nichts übrig zu haben. Hier rufen wir als Seebrücke Fulda gemeinsam mit allen Seebrücken laut und deutlich: Der Winter bringt Sturm, Regen, Wind und Kälte in die ohnehin gefährlichen Lager. Mehr denn je heißt es jetzt: Leave No One Behind! Wir bleiben laut, bis alle Lager evakuiert sind!“

 

Bilder:

Plakat Aktionstag „Kein Weihnachten in Moria“

Kampagnenlogo

Moria 2019, Bild von Stefanie Wahl

 

Pressekontakt:
Stefanie Wahl

BDKJ Fulda

Stefanie.wahl@bistum-fulda.de

0151 43137455

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news-453 Fri, 04 Dec 2020 07:51:17 +0100 Das Friedenslicht kommt – auch in diesen Zeiten https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/das-friedenslicht-kommt-auch-in-diesen-zeiten/ Autogottesdienst auf dem Messegelände in Fulda Das Friedenslicht aus Betlehem kommt auch in diesem Jahr wieder nach Fulda und von dort aus hoffentlich auch wieder zu vielen Menschen im ganzen Bistum.

Wegen der Corona-Pandemie läuft die Gesamtaktion anders ab als in den Jahren zuvor, und trotzdem sind die Pfadfinderinnen und Pfadfinder guten Mutes, dass das Licht seinen Weg ins ganze Bistum Fulda finden wird. So wird das Friedenslicht nicht wie sonst von Mitgliedern von DPSG und VCP in Wien abgeholt, sondern per Auto in drei Routen in Deutschland verteilt. Die DPSG Fulda wird das Friedenslicht in Raunheim abholen und nach Fulda bringen.

Dort findet dann die Ökumenische Aussendungsfeier für das Bistum Fulda und die Landeskirche Kurhessen-Waldeck am 3. Advent, 13.12.2020 um 13:30 Uhr in zwei verschiedenen Formaten statt. Es gibt für ca. 400 Fahrzeuge die Möglichkeit, an einem Autogottesdienst auf dem Messegelände in Fulda (Wolf-Hirth-Straße) teilzunehmen oder in der Christuskirche in Fulda den Stream des Autogottesdienstes auf einer Leinwand zu verfolgen. An beiden Orten wird das Friedenslicht verteilt. Es wird empfohlen frühzeitig an den Veranstaltungsorten zu sein, eine Anmeldung ist notwendig. Natürlich finden die Veranstaltungen unter den geltenden Hygieneregeln statt.

Da ein Transport des Lichtes in den Zügen der Deutschen Bahn nicht möglich ist, kann nicht wie sonst das Licht überall im Bistum auf dem Bahnsteig abgeholt werden, sondern nur auf bestimmten Strecken. Die DPSG plant aber alternative Möglichkeiten, z.B. das Anfahren von Bahnhöfen auf der Strecke Fulda-Hanau. Die Informationen sind immer aktuell auf der Homepage der DPSG Fulda unter https://www.dpsg-fulda.de/themen/friedenslicht-aus-betlehem/friedenslicht-2020/ zu finden.

Auch die Pfadfinderstämme im ganzen Bistum planen Aktionen rund ums und mit dem Friedenslicht in der Zeit nach dem dritten Advent. In vielen evangelischen und katholischen Gemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck bzw. des Bistums Fulda wird das Friedenslicht aus Betlehem weiter verteilt, so dass es an Heiligabend so viele Menschen wie möglich mit der Weihnachtsbotschaft vom Frieden unter den Menschen erreicht hat.

Weitergegeben wird das Licht auch bei Besuchen von karitativen Einrichtungen, an jüdische und muslimische Gemeinden.

Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird – seit über 25 Jahren – an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und den Auftrag, den Frieden zu verwirklichen, erinnert. Frieden zu schaffen, ist gar nicht so einfach! Sei es im engsten Freundeskreis, in der Schule, auf der Arbeit oder auch nur mit sich selbst. Frieden zwischen verfeindeten Menschen und Nationen zu schaffen, ist noch komplizierter. Die Herausforderung besteht darin, durchgehend daran zu arbeiten und trotz aller Hindernisse das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammen mit anderen Menschen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu bewältigen. Deswegen ermutigen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder „alle Menschen guten Willens“, sich gemeinsam und guten Mutes auf diesen Weg zu machen.

Das Friedenslicht verbindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Nationen und Religionen miteinander. Denn alle eint der Wunsch nach Frieden, auch wenn er – gerade im Heiligen Land, aber auch bei uns in Deutschland – oft sehr zerbrechlich und unerreichbar scheint.

Die Friedenslicht-Aktion gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme in der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Seit über 25 Jahren verteilen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder verschiedener Verbände das Friedenslicht in Deutschland.

Weitere und jeweils aktuelle Informationen zur Friedenslichtaktion sind auf www.dpsg-fulda.de/themen/friedenslicht-aus-betlehem/friedenslicht-2020/ zu finden.

Uli Ratmann

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news-450 Mon, 02 Nov 2020 07:47:09 +0100 Train the Trainer https://www.bdkj-fulda.de/aktuelles/news/train-the-trainer/ Seminar zu „Gewaltfreie Kommunikation“ Am 24.10. und 25. 10.2020 trafen sich Schulungsleiter*innen aus unterschiedlichen Kontexten. Wir leiten Bildungsseminare der Freiwilligendienste, führen Juleica Schulungen durch und begleiten Kinder und Jugendliche in Gruppenstunden und Freizeiten.
Unser Interesse ist, wie können wir in angespannten Konfliktsituationen konstruktiv im Gespräch bleiben und aufrichtig und gelassen reagieren. Die GFK fördert und entwickelt Fähigkeiten und Haltungen, die dies ermöglichen können. Somit beschäftigten wir uns an unserem Train the Trainer Fortbildung damit, uns über Wünsche und Bedürfnisse auszutauschen, ohne Abwehr und Feindseligkeiten und wir lernten die vier Schritte der von GFK kennen. Dies Fortbildung fand in Kooperation von BDKJ und seiner Verbände, BJA im Bistum Fulda sowie dem Landkreis Fulda statt.
Aufgrund der aktuellen Infektionslage fand das Wochenende online statt. Wir bedanken uns bei den Referentinnen von gewaltfrei handeln e.V. und allen Teilnehmenden führe ihr Engagement und ihre Flexibilität sowie die angenehme Zusammenarbeit.

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